Jetzt geht’s um die Wurst….

Was ich schon immer predigte: Man will mit einer „Salami-Taktik“ den legalen Waffenbesitz bis zur vollständigen Aufgabe in kleinen Scheibchen immer weiter einschränken. Das sieht auch Ernst Krenkel von Backyard Safari so, man beeinflußt die Öffentlichkeit und damit auch die Politik mit bewußt formulierten Lügen, gesteuert von einer linken Presse und willfährigen Helfern.

Zum Beispiel die Lüge mit der alle drei Jahre wiederkommenden Kontrolle der Aufbewahrung  (auch hier): Dies geht aus keinem Gesetz hervor, schon gar nicht aus dem Waffengesetz. Genauso die Gebühren für die Kontrollen: Man will die Öffentlichkeit aufhetzen daß die Waffenbesitzer diese übernehmen sollen, dabei hat selbst das Bundes-Innenministerium ausgesagt, daß diese Kontrollen im öffentlichen Interesse sind, genauso wie eine Verkehrskontrolle die ja auch nichts kostet. Auszug Seite 71, Deutscher Bundestag Drucksache 16/13423 vom 17.06.2009: „Die verdachtsunabhängigen Kontrollen liegen im öffentlichen Interesse und deswegen werden keine Gebühren erhoben. Dies wird in der anstehenden Kostenverordnung klargestellt.“ Bayern hat dies in den Vollzugshinweisen des StMI vom 26.09.2009 auch klar umgesetzt: „Die verdachtsunabhängigen Kontrollen liegen im öffentlichen Interesse, weshalb keine Gebühren erhoben werden.“

Die immerwiederkehrende Lüge von 50% Mängeln bei Aufbewahrungskontrollen (eine Waffenkontrolle ist da nicht vorgesehen und nicht zulässig!), FvLW: Irrtümer: „Diese in verschiedenen Medienberichten immer wiederkehrende Meldung ist eine pauschale Vorverurteilung aller Waffenbesitzer. Doch wie kommen solche Schlagzeilen zustande? Mit Hintergrund einer flächendeckenden Aktion der Waffenbehörde des Rems- Murr- Kreises nach den Morden in Winnenden wurden im Jahr 2009 mehr als 3.000 in diesem Landkreis registrierte Besitzer legaler Schusswaffen angeschrieben und zur Vorlage von Nachweisen über die ordnungsgemäße Aufbewahrung aufgefordert.

Im Anschluss wurden Waffenbesitzer kontrolliert, die trotz wiederholter Aufforderung konsequent die Auskunftspflicht verweigerten. Hierbei wurden bei lediglich 23 notwendigen Kontrollen insgesamt 15 Verstöße festgestellt. Folglich müsste die Schlagzeile „0,5% aller Waffenbesitzer im Rems- Murr- Kreis verstoßen gegen Aufbewahrungsvorschriften“ lauten.

Ganz anders sieht es aus wenn aus den Kontrollen in Relation zu den Beanstandungen eine Prozentzahl generiert und diese pauschal auf alle Waffenbesitzer in Deutschland übertragen wird. Komplett falsch, aber dennoch eine verkaufsträchtige Schlagzeile. Und nur darum geht es.

Vergessen wir eines nicht: 99,99% der Waffenbesitzer in Deutschland verwahren ihre Waffen ordnungsgemäß.“

Sie sehen, liebe Leser, Ihre Hauptinformationsquellen, die Medien, belügen und betrügen Sie (oft durch sehr schlechte Recherche), von Waffengegnern erhalten Sie immer falsche Informationen, Lügen. Nur mit dem Ziel, Sie durch übelste Meinungsmache zu beeinflussen. Aber auch Ihre gewählten Verbandsvertreter sagen nicht immer die Wahrheit! Sei es aus Unwissenheit (meistens) oder aus falsch verstandener politischer Korrektheit (verwerflich). Konfrontieren Sie Ihre Vertreter mit Ihrem Wissen aus diesem Blog! Lassen Sie nicht locker und fordern Sie Wahrheiten!

Ein fast 50jähriger freier Journalist, der mehrere Medientypen bedient, bemerkt hierzu: „Es wird immer schwerer, angesichts der radikalen Sparmaßnahmen in allen Medien, Qualitätsjournalismus anzubieten. Es besteht die Gefahr, dass die Medien sich auf Grund von Rationalisierungsmaßnahmen immer ähnlicher werden (und zwar auf niedrigerem Niveau)“  Zum Thema Rundfunk bei Keine-Waffen.de.

Ihnen selbst kann mit Wahrheiten geholfen werden: Lesen Sie dieses Blog sorgfältig, folgen Sie allen Links (Wichtig!) und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. Hier finden Sie nicht alle, aber doch die allermeisten Informationen die Sie dafür benötigen. Bei ungeklärten Fragen stehe ich gerne zur Verfügung, per Mail oder Telefon.

Werden Sie aktiv! Fordern Sie massiv Unterstützung Ihrer Verbände ein! Unterstützen Sie die Pro-Waffen-Organisationen FvLW und Pro-Legal durch Ihre Mitgliedschaft! Und vor allem: WACHEN SIE AUF!

Michael Kuhn

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Waffensteuer / Waffenbesitzabgabe vorerst durchgefallen!

Heute  wollte in Stuttgart der Gemeinderat über die geplante Waffenbesitzabgabe abstimmen. Im Vorfeld wurden alle Gemeinderäte über die Tragweite ihres Tuns informiert, auch wurde ihnen das Gegengutachten des Professor Dr. Johannes Dietlein zur Verfügung gestellt. Dieses kommt zu folgendem Schluß:

  1. Die von einzelnen Kommunen angedachte Erhebung einer Waffenbesitzsteuer in der Gestalt einer kommunalen Aufwandsteuer ist unzulässig.
  2. Anknüpfungspunkt einer kommunalen Aufwandsteuer können allein private (Konsum-) Aufwendungen sein, die zur Aufrechterhaltung eines rechtlichen oder tatsächlichen „Zustandes“ getätigt werden und hierbei über die Befriedigung des allgemeinen Lebensbedarfs hinausgehen.
  3. Aus dem bloßen Waffenbesitz kann auch im Wege der typisierenden Betrach-tung nicht auf einen Konsumaufwand für die Aufrechterhaltung dieses recht-lichen und tatsächlichen Zustandes gefolgert werden.
  4. Mit dem Wesen der Aufwandsteuer unvereinbar wäre es, die Besteuerung an den (einmaligen) Akt des rechtsgeschäftlichen Erwerbs einer Waffe anzuknüpfen, selbst wenn hierbei ein finanzieller Aufwand getätigt wird.
  5. Erst recht kann eine unmittelbar aus dem Waffenbesitz resultierende wirtschaftliche Potenz des Eigentümers nicht Besteuerungsobjekt einer kommunalen Aufwandsteuer sein.
  6. Angesichts der grundsätzlichen Offenheit des Waffengesetzes hinsichtlich des Ortes einer sicheren Verwahrung kann der erforderliche „örtliche“ Bezug einer Aufwandsteuer für ortsansässige Waffenbesitzer nicht unterstellt werden.
  7. Es bestehen erhebliche Bedenken, ob der kommunale Lenkungszweck einer pauschalen Reduktion des privaten Waffenbesitzes mit den differenzierenden waffengesetzlichen Regelungen zur Anerkennung legitimer Erwerbs- und Besitzinteressen einzelner Gruppen von Waffenbesitzern vereinbar ist.
  8. Es ist nicht ersichtlich, wie die mit der Erhebung einer Waffensteuer einhergehenden Verwaltungskosten durch die Erträge einer auf den Waffenbesitz zu begrenzenden Aufwandsteuer gedeckt werden sollten.
  9. Soweit die Kommunen mit der „Waffensteuer“ das Ziel verfolgen, die Waffen-besitzer an den Kosten verdachtsunabhängiger Kontrolle zu beteiligen, handelt es sich hierbei in Wahrheit um eine in jeder Hinsicht unzulässige Sonderabgabe mit Finanzierungsfunktion.

Im Vorfeld hatten sich nur die FDP-Fraktions-Mitglieder und die Freien Wähler gegen eine solche Abgabe ausgeschlossen, die CDU und die SPD zeigten sich unbelehrbar. Die Republikaner waren dagegen die Waffenbesitzer abzuzocken. Die Grünen/Linken brauchten noch mal einen „Anstoß“ 🙂 , waren doch auch sie im Vorfeld für die Waffensteuer. Schließendlich haben sie sich aber doch nicht getraut endgültig für die Waffenbesitzabgabe zu stimmen. Überaschenderwiese gab es eine Menge Abweichler bei der CDU, was wohl das Zünglein an der Waage ausmachte. Die SPD war stramm dafür, schlug sogar eine Erhöhung auf 150 Euro pro Waffe vor. Muß eine turbulente Sitzung gewesen sein.

Nun, nachdem man sich nicht einigen konnte, wurde das Thema „Waffensteuer“ wieder mal vertagt, auf den  23.09.2010, andere Quellen sprechen vom 27.09.2010. Da haben die Herrschaften noch etwas Zeit um über den angedachten Blödsinn nachzudenken, vielleicht nützt es ja etwas.

EDIT 29.07.2010: Föll will unbedingt von den Waffenbesitzern verklagt werden, er schreit geradezu danach.

Michael Kuhn

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Überraschende Razzia bei 167 registrierten Waffenbesitzern!

Wenn man diese Schlagzeile liest, kommt man als Leser unweigerlich zum Schluß, daß da eine krumme Sache am Laufen ist und die Waffenbesitzer Dreck am Stecken haben müssen. Weshalb sonst eine Razzia?

Daß die Schlagzeile der „Süddeutschen“ (bekannt für ihre Hetze gegen den Legalwaffenbesitz, linkes Blättchen halt) mehr verspricht als sie hält, dürfte Michl Durchschnittsleser aber gar nicht auffallen. Der Verweis der Süddeutschen im Text auf den Begriff „Razzia“ spricht aber Bände. Da wird ganz ungeniert eine Verbindung von Legalwaffenbesitzern zu Drogenhändlern und dem Rockermilieu hergestellt, das grenzt wieder mal an Volksverhetzung. Auch der Link zu „Waffenbesitzer“ führt nur zu Mördern! Eine Frechheit und auch mal einen Leserbrief wert, oder? Stimmungsmache gegen Waffenbesitzer, Erinnerungen an eine düstere Vergangenheit werden wach. Geschichte wiederholt sich. Wann nennt sich die „Süddeutsche“ in „Stürmer“ um?

Um was ging es eigentlich wirklich? 10.000 Waffenbesitzer in München sollten die Einhaltung Ihrer Aufbewahrungspflichten nachweisen. 167 hatten dies wohl nicht ausreichend getan und wurden deshalb unangemeldet besucht und kontrolliert. Das neue Waffengesetz gibt das ja schließlich her, die Unverletzlichkeit der Wohnung laut Grundgesetz wurde dahingehend eingeschränkt. Gut daß die FvLW gegen diese Grundgesetzverletzung klagt.

Was bei den Kontrollen rumkam weis man noch nicht, aber immer schön Stimmung gegen eine unbescholtene und regelmäßig überprüfte Bevölkerungsgruppe gemacht. Wir werden als Kriminelle und Mörder hingestellt! Es reicht!

Wiki sagt zum Begriff „Razzia“: „Razzia (von arabisch ‏غزوة‎ ghazwa, „Kriegszug, Raubzug, Angriffsschlacht“) ist die Bezeichnung für eine überraschende, groß angelegte Durchsuchungsaktion der Polizei. In erster Linie dient die Razzia der Identitätsfeststellung von Personen, dann auch der Durchsuchung von Personen, Sachen und Räumlichkeiten bzw. der Beschlagnahme von illegalen Gegenständen und Beweismitteln. Zweck einer Razzia kann einerseits die Gefahrenabwehr (z. B. Prävention von Straftaten) oder andererseits die Strafverfolgung (Repression) sein.“

Nichts davon ist der Fall bei einer unangemeldeten Kontrolle der Waffenaufbewahrung. Und die Polizei war schon gar nicht involviert. Also: Medienlüge zum Zwecke der Volksverhetzung.

Bei Ottobrunner.info sieht die Meldung ganz anders aus.

Michael Kuhn

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Pflicht zur biometrischen Sicherung wird noch dieses Jahr kommen!

Ein wirklich ernst gemeinter Hinweis (aus gegebenem Anlaß!) an alle Kameraden in den Schützenvereinen und Schützenverbänden: Die Firma Armatix ist nicht euer Freund! Auch wenn sie sich gerne als Sponsor und Förderer hervortut! Auf dieses Geld und die Sachpreise könnt Ihr gerne verzichten! Armatix ist ein erklärter Feind des legalen Waffenbesitzes und des Schießsportes in Deutschland! (Bitte sorgfältig lesen und allen Links folgen!)

Damit nochmal klar wird, um was es geht, Wolfgang Bosbach:

Er verwies jedoch auf die noch ausstehende Regelung über die biometrische Sicherung von Waffenschränken. Sie sollen künftig nur nach einer Kontrolle der Fingerabdrücke des Besitzers zu öffnen sein. Das Bundesinnenministerium kann auf Grundlage des Waffengesetzes dazu eine entsprechende Rechtsverordnung erlassen. „Ich rechne damit, dass es in den nächsten Monaten dazu kommt“, sagte Bosbach.“

Hans-Peter Uhl, Experte für Waffenrecht in der Unionsfraktion des Bundestages: „Zudem arbeiten wir an der Entwicklung neuer technischer Möglichkeiten, die es nur dem Waffenhalter ermöglichen, die Waffe zu betätigen. Über Fingerabdrücke etwa? Biometrische Sicherungssysteme sind eine Möglichkeit. Ein Fremder kann mit der Waffe dann nichts anfangen„.

Auch wenn die CDU-Politiker unisono betonen, das Waffenrecht sei absolut ausreichend, feilen Sie im Hintergrund dennoch an weiteren Verschärfungen. Zwar betont der eine oder andere, daß die Armatix-Systeme kein Thema mehr wären, aber: “ Walter Ulbricht:„Ich verstehe Ihre Frage so, dass es Menschen in Westdeutschland gibt, die wünschen, dass wir die Bauarbeiter der Hauptstadt der DDR mobilisieren, um eine Mauer aufzurichten, ja? Ääh, mir ist nicht bekannt, dass [eine] solche Absicht besteht, da sich die Bauarbeiter in der Hauptstadt hauptsächlich mit Wohnungsbau beschäftigen und ihre Arbeitskraft voll ausgenutzt, ääh, eingesetzt wird. Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“ Trau! Schau! Wem?  

Wie weit diese Beeinflussung der Politiker und Behörden schon gediehen ist kann man schön an diesem Behördenspiegel-Newsletter sehen! Armatix-Werbung pur! Der Behördenspiegel ist eine Informationszeitschrift nur für Behörden und Politik, erreicht monatlich 104.000 Entscheider!

Man sieht eindeutig, welch großen Einfluß Armatix auf die Politik hat. Und daß die zusätzlichen biometrischen Sicherungen (egal welcher Art) noch dieses Jahr kommen werden, dürfte jetzt auch dem letzten klar sein. Armatix hat geholfen. Es geht dort ja nur um einen Gewinn von etwa 2 Milliarden Euro, da kann man im Vorfeld großzügig sein.

Also, Ihr Kameraden, die Ihr denkt eine Spende von Armatix würde euch und eurem Verein helfen, seid vorsichtig! Die Gelder und Sachpreise sind tatsächlich ideologisch vergiftet. Finger weg!

Im übrigen ist die biometrische Sicherung von Waffen und/oder Waffenschränken so ziemlich die unsicherste Angelegenheit die es gibt, eure Fingerabdrücke sind überall in eurer Wohnung, man könnte auch gleich seinen Schlüssel stecken lassen: Schäubles Finger. Hier wird gezeigt wie man das System überlistet: Plusminus. Sekundenkleber und Holzleim reichen aus. Der Verband der Schadensversicherer erkennt biometrische Sicherungen nur als zusätzliche Sicherung zu bestehenden mechanischen an, nicht als dedizierte Lösung. Wenn’s da aber nichts biometrisches von Tresorherstellerseite gibt, was wird man dann von Seiten der Politik beschließen? Etwa eine vorhandene, zertifizierte Lösung?

Es wird jedenfalls keine zusätzliche Sicherheit erreicht. Eine Sicherheit, die so oder so nicht notwendig ist, sind die Waffen doch eh‘ schon in zertifizierten (nach Waffengesetz) und somit extrasicheren Schränken untergebracht. Das ist nur etwas für Menschen, die vorsichtigerweise immer zwei Kondome benutzen. Wem nutzt es aber? Armatix. 2 Milliarden Euro. Geld, das der legale Waffenbesitzer aufbringen muß, um sich irgendwann mal einen Stöpsel, (der nicht funktioniert) in den Lauf zu stecken.

Also, liebe Freunde in Brandenburg und sonstwo, tut euch selbst einen Gefallen und denkt einmal darüber nach, ob ein Kontakt oder eine Zusammenarbeit mit Armatix und deren Mitarbeitern notwendig ist. Diese Firma ist ein Sargnagel des legalen Waffenbesitzes und des Schießsports. Wer sich mit ihr einläßt ist der Totengräber.

Damit möglichst viele Vereine und Verbände diese doch wichtige Information bekommen, bitte ich Sie, liebe Leser:  Verbreiten Sie diese Nachricht an alle Ihre bekannten, relevanten, e-Mail-Kontakte. Oder ausdrucken und ins Vereinsheim hängen. Danke für die Mitarbeit an einem liberalen Waffenrecht!

Michael Kuhn

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Verfassungsbeschwerde der Fördervereinigung Legaler Waffenbesitz

Es wird im wahrsten Sinne des Wortes 🙂 gegengeschossen: Gegen das Waffengesetz. Nicht so wie Herr Grafe es gerne hätte, nein, die durch das Grundgesetz garantierte Unverletzlichkeit der Wohnung, welche durch das neue Waffengesetz ausgehöhlt wird, soll wieder hergestellt werden.

Pressemitteilung der FvLW

Gegenstand der Verfassungsbeschwerde ist eine Regelung, die es den zuständigen Behörden ermöglicht, ohne jeden Gefahrenverdacht in den Wohnräumen von Waffenbesitzern die Einhaltung der waffenrechtlichen Aufbewahrungsvorschriften zu überprüfen.

Dieser gravierende Eingriff in das Grundrecht auf Unverletzlichkeit der Wohnung betrifft mehr als zwei Millionen unbescholtene Jäger, Sportschützen und Waffensammler.

Während eine Durchsuchung nach illegalen Schusswaffen in den Wohnräumen eines mutmaßlichen Straftäters grundsätzlich unter dem Vorbehalt einer richterlichen Durchsuchungsanordnung steht, sollen rechtmäßige Waffenbesitzer verpflichtet werden, den Behörden anlass- und verdachtsunabhängig Zutritt zu gewähren.“

Ich finde diese Klage gut und hoffe daß sie im Sinne der legalen Waffenbesitzer ausgeht. Es kann nicht sein, daß jeder Verbrecher mehr Rechte hat als ein mehrfach und regelmäßig überprüfter, registrierter, Waffenbesitzer.

Michael Kuhn

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Komödienstadl – 2.Akt

Wie schon geschrieben, haben Roman Grafe und zwei Opfereltern von Winnenden Verfassungsbeschwerde gegen das Waffengesetz eingereicht. Es gibt schon ein paar Meinungen von alten Bekannten dazu, dummes Geschwätze. Die wichtigste Meinung scheint mir die der Innenpolitiker zu sein, die kommen zu anderen Schlüssen. Auch bei der „Tagesschau“ ist man skeptisch. Der Deutsche Schützenbund ist „not amused“, man stellt ja wiedermal die Sportschützen unter den Generalverdacht potentielle Mörder und Terroristen zu sein, das ist nahe am Tatbestand der Volksverhetzung.

Die „Neue Osnabrücker Zeitung“ hat erkannt was Recht ist. Bemerkenswert. Und so einfach zu erkennen, nur durch nachdenken.

Die Grünen haben immer noch nichts dazugelernt, sind durch Fakten einfach nicht von ihrer Ideologie abzubringen. Dabei wäre es so einfach:

Nachdem in 99,999% der Fälle der/die Täter(in) die eigenen Hände zur Tatausübung verwendet um jemanden vom Leben zum Tode zu befördern, stellt sich ernsthaft die Frage, weshalb ausgerechnet den Sportschützen ihre Sportgeräte genommen werden sollen. Man sollte lieber allen Menschen vorsorglich die Hände amputieren, dann können auch keine Küchenmesser, Äxte, Molotow-Cocktails, Kettensägen, Zahnstocher, Golfschläger, Seile, selbstgebaute Flammenwerfer, Wäscheleinen, Computermonitore, Autos, Steine, Ketten, Kopfkissen  oder die Hände selbst zur Tatausübung verwendet werden. Bei manchen Menschen könnte man  rein prophylaktisch auch das Gehirn entfernen. Dann würden wir uns alle liebhaben und keine Morde würden mehr geschehen. Wobei – Dominik Brunner wurde ja totgetreten. Also Füße auch weg, mitsamt den Turnschuhen.

Jährlich sterben im Schnitt etwa 2.700 Menschen in Deutschland durch  Mord und Totschlag. Von diesen Taten werden durchschnittlich 12 mit legalen Waffen begangen. Aufgeteilt auf Dienstwaffen, Jagdwaffen, Sportwaffen und Erbwaffen. Also etwa 3 von 2.700 Fällen betreffen tatsächlich Sportwaffen. Exakt 0,111% aller Morde/Totschlag.

99,889% der Fälle von Mord und Totschlag werden mit anderen Tatmitteln als legalen Sportwaffen begangen. Diese sollen aber nicht verboten werden. Ich frage mich, vor was manche Menschen sonst so Angst haben und wo diese denken lassen. Gesunder Menschenverstand? Fehlanzeige.

Grafe selbst argumentiert so: Presseerklärung Und weiter: Stuttgarter Zeitung

Das Waffengesetz ermöglicht bis heute rund zwei Millionen Sportschützen, jederzeit ein ähnliches Massaker wie in Erfurt und Winnenden anzurichten.“

Michael Kuhn

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Waffensteuer – Update

Zwei Wochen sind vergangen seit die Stuttgarter Stadtverwaltung die Einführung einer Waffenbesitzabgabe (Waffensteuer) zum Gespräch gemacht hat. Am 28.07.2010 soll endgültig über die Einführung abgestimmt werden. Die einzelnen Fraktionen im Stadtrat wurden angeschrieben, über die Unsinnigkeit des Vorhabens aufgeklärt. Hat aber bei der CDU und der SPD gar nichts und bei den Grünen noch nicht viel genutzt.

  • Positionen der CDU                               (15 Sitze im Gemeinderat)
  • Positionen der SPD                                (10 Sitze im Gemeinderat)
  • Positionen der Grünen                          (16 Sitze im Gemeinderat)
  • Positionen der SÖS                                (  3 Sitze im Gemeinderat)
  • Positionen der Linke                              (  2 Sitze im Gemeinderat)
  • Positionen der REP                                (  1   Sitz im Gemeinderat)
  • Positionen der FDP (Landesverband) (  7 Sitze im Gemeinderat)
  • Positionen der Freien Wähler               (  6 Sitze im Gemeinderat)

Bis jetzt steht es 41:13 für die Waffenbesitzabgabe, grob gerechnet. Mal sehen, ob es Abweichler gibt, oder ob die Hoplophobie bei den Gemeinderäten überwiegt. Dann wird’s teuer, liebe Stuttgarter Waffenbesitzer! Merkt euch das für die nächsten Wahlen!

Die Verbände, Interessengemeinschaften und Fachzeitschriften haben sich zum Teil schon geäußert:

Der Waffenhasser Hermann Scheer muß auch wieder seinen unqualifizierten Senf dazu geben, das Gegenteil sagt der neue Bürgermeister von Winnenden, ein Mann mit Augenmaß: „Einer Waffensteuer, wie sie zurzeit in Stuttgart geplant ist, kann Holzwarth wenig abgewinnen, zumal diese für eine Stadt von der Größe Winnendens wenig einbringen würde. „Ich halte nichts von Strafsteuern. Wichtiger ist die Kontrolle der legalen Waffen.“ Hier sehe er Winnenden auf dem richtigen Weg, sagt Holzwarth. „Die Kontrollen kosten nichts, solange nichts zu beanstanden ist. Wenn ich in eine Verkehrskontrolle gerate, muss ich dafür ja auch keine Gebühr bezahlen.“

Hier ist das Gutachten des Städtetags zur Zulässigkeit der Waffensteuer, allerdings strotzt dieses Pamphlet nur von Ungereimtheiten, der Herr Stehlin sollte sich nach Ansicht aller Rechtsanwälte, mit denen ich gesprochen habe, nochmal zurück zur Uni begeben und die Gesetzesbücher verstehen lernen.

Hier noch etwas Psychologie zum Thema: „Wie sag‘ ichs meinem Kinde“ So oder so ähnlich soll der Plan der Stuttgarter CDU wohl funktionieren, in Iserlohn ist es allerdings schiefgegangen.

Also warten wir ab, wie sich die Stuttgarter Gemeinderäte nächsten Mittwoch entscheiden. Sie diskutieren schon darüber. Weitere Infos. Sollte die Steuer eingeführt werden, wird es mächtig Gegenwind geben. Da können sich die Herrschaften schonmal warm anziehen!

Michael Kuhn

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Komödienstadl

Roman Grafe, militanter Hoplophob (hochgradig krankhaft, Achtung: Ansteckungsgefahr!), Vorsitzender der  Initiative „Keine Mordwaffen als Sportwaffen“ will am Mittwoch eine Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht gegen das Waffenrecht einreichen, um ein Verbot von potenziell tödlichen Sportwaffen zu erzwingen. Aber lesen Sie selbst: TAZ.

Grafe hat sich schonmal vor einem Bundestagsinnenausausschuß blamiert, so heftig, daß ihn die Parlamentarier bald rausgeschmissen hätten. Hier beim Parlamentsfernsehen: Komödienstadl, Grafe tritt ab 00:26:00 auf. Sehenswert! Im kurzen Hemd und ungekämmt pisst er die Politiker so richtig an und wird dafür zurecht abgewatscht.  00:32:20.

Seine damalige Stellungnahme ist hier nachzulesen. Wenn er vor dem Verfassungsgericht genauso auftritt, -und das wird er- na dann tschüß. Hoffentlich wird der Öffentlichkeit bekannt, welcher Militant (verbietet auch schon mal seinen Kindern zur Schule zu gehen) dieser Mensch ist, und erkennt diese immer und immer wiederholte, ungerechtfertigte, Stigmatisierung der Sportschützen. Langsam reicht’s…….

Hier noch eine Zusammenfassung des Bundestags.

Michael Kuhn

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Geheimdossier – Sportschützen und Jäger verbreiten Angst und Schrecken!

So würden wohl die Titelgeschichten der Boulevardzeitungen lauten, wenn die Journaille die „erschreckenden“ Erkenntnisse dieses Geheimdossiers interpretieren würde. Um dem zuvorzukommen, sollten zumindest Sie, liebe Leser, vorab informiert sein.

Wenn man ein linker oder grüner Gutmensch mit linken und grünen Ideologien ist kann man schon gewaltig erschrecken, wenn man erfährt, daß in Deutschland jeden Tag -statistisch gesehen- rund 1,25 Millionen Schuß abgefeuert werden. Das ist doch gefährlich! Da muß man doch große Angst vor den Schützen haben! Das geht doch nicht! VERBIETEN!

Liebe Grünlinklinge, ANGST ist die Triebfeder vieler Verhaltensweisen und Reaktionen, die der Mensch so an den Tag legt. Das ist von der Natur so vorgesehen und sicherlich sehr hilfreich im täglichen Überlebenskampf. Die größte Angst der Menschen dürfte wohl die Angst vor Tod und Krankheit sein, gefolgt von sozialen Ängsten. Eine Liste der bekannten Ängste (Phobien), bitte beachten Sie den Begriff „Hoplophobie„.  Etwas anderes sind Sorgen, die sind aber nicht krankhaft.

Seit einigen Jahrzehnten gehören Angststörungen neben Alkoholismus und Depressionen zu den häufigsten psychischen Störungen. Besonders groß ist die Zunahme von sozialen Ängsten, die mit schwächeren sozialen Bindungen und einer als bedrohlich empfundenen Umwelt einhergehen.“ Ich möchte jetzt niemandem empfehlen sich in psychiatrische Behandlung zu begeben, das bleibt jedem selbst überlassen liebe Grünlinklinge, es ist aber auch erwiesen, daß Ängste zu gravierenden Fehlentscheidungen führen können und davor sollte zumindest die Bevölkerung in Deutschland geschützt werden. So mancher Politiker sollte sich das mal zu Herzen nehmen. Vor allem das Grüninnen-Matriarchat, hier ist erklärt, daß Frauen doppelt so häufig an Angststörungen leiden als Männer.

Zurück zum Thema, zu den „erschreckenden“ Erkenntnissen aus dem oben verlinkten „Geheimdossier„:  In Deutschland werden von Sportschützen und Jägern täglich etwa 1,25 Millionen Schuß abgegeben. Diese verteilen sich auf etwa 15.000 Schüsse in freier Natur, abgegeben von Jägern zur Naturpflege und zur Beschaffung von Nahrungsmitteln für die Bevölkerung, sowie ungefähr 1.235.000 Schuß von Sportschützen (Training, Wettkämpfe). Täglich! Das summiert sich dann natürlich auf  450 Millionen Schuß im Jahr.

450 Millionen von Jägern und Sportschützen abgegebene Schüsse jedes Jahr in Deutschland. Wenn man den Gedankengängen der Grün(inn)en folgt, müßte die Deutsche Bevölkerung in 69 Tagen ausgerottet sein. Komplett. Jeder Schuß ein Treffer inklusive anschließender Selbstötung der Täter. Und die Tatsachen? Die werden ignoriert. Komplett ausgeblendet.

Fakten: Trotz der 450 Millionen legal abgegebenen Schüssen passiert nämlich -statistisch gesehen- nichts. Keine Ausrottung der Bevölkerung, keine überfüllten Krankenhäuser durch Schußverletzungen. Abgesehen von Jagdunfällen mit wenigen verletzten Jägern oder Treibern gibt es durch die Jagdausübung (Betriebsunfälle) durchschnittlich 3-5 Tote im Jahr, durch das Sportschießen noch weniger, statistisch unter der Nachweisgrenze. Selbstmorde außer Acht gelassen, das ist ein anderes Thema und betrifft die Gesellschaft an sich, keinesfalls aber unseren Sport oder das Jagen. Festzustellen ist jedenfalls, daß der Selbstmörder regelmäßig sich und niemanden anders (nur 3% mit Schußwaffen) tötet. (Ausnahmen: erweiterte Suizide mit üblicherweise Kraftfahrzeugen,“Kraftfahrzeug-Unfall“: Man schätzt, dass mehrere hundert Kfz-Unfälle (bis zu tausend?) pro Jahr in suizidaler Absicht durchgeführt werden„.

Liebe Leser, Sie können jetzt erkennen, daß das legale Schießen absolut ungefährlich ist, zehntausendfach ungefährlicher als Fußball oder der Straßenverkehr. Man will Ihnen aber von Seiten der Politik, der Medien und der Kirchen (genug Beispiele hier im Blog) weismachen daß es anders ist, daß Sportschützen und Jäger potentielle Amokläufer und Terroristen sind. Nichts davon ist wahr. Alles aus undifferenzierten Ängsten geboren? Höchstwahrscheinlich. Man könnte es aber -um seine eigenen Bedenken zu zerstreuen und „sich selbst zu heilen“- genauso machen wie ich: Zwei Stunden Recherche und eine Stunde zum Schreiben des Artikels investieren, dann kommt man schon von selber drauf. Aber Ängste gegen Waffenbesitzer in der Öffentlichkeit zu schüren, wo gar keine angebracht sind, ist einfach nur eine Schweinerei, sollten diese Leute nicht an Hoplophobie leiden sind sie, wie wir wissen, Lügner und nur an Macht und Geld interessiert.

Die Ängste der von dieser phobischen Störung betroffenen Politiker und Kirchenleute, der Journalisten und der Akteure des Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden sollten aber durchaus ernst genommen werden. Wie wir oben lesen konnten ist Hoplophobie eine anerkannte Krankheit (so mancher Soldat oder Polizist wurde schon deswegen dienstunfähig geschrieben!) , der Bevölkerung ist aber noch gar nicht bewußt, wieviele Menschen tatsächlich darunter leiden. Zum Glück ist diese Krankheit heilbar, wie die meisten Phobien.

Deshalb eine Bitte, liebe Leser: Verbreiten Sie diesen Artikel unter den Sportschützen und Jägern weiter! Hier der Link zu meinem Artikel, den Sie einfach in Ihre Mails einbetten können: http://waffenblog.tetra-gun.de/archives/147. Dann kann jeder Jäger, jeder Schütze, jeder Waffenbesitzer, damit argumentieren und mithelfen, diesen armen, kranken Menschen Wege zur Heilung ihrer Phobie aufzuzeigen. Und diejenigen, die nicht krank sind wissen auch woran sie sind. Vielen Dank!

Terror und Angst.

Michael Kuhn

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Schober erhält Morddrohungen

Das behauptet der umtriebige Chef des Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden zumindest heute. Wieder mal. Und immer wieder dann wenn „saure-Gurken-Zeit“ ist. Und natürlich sind es die Sportschützen, die ihn bedrohen. Hat auf jeden Fall was gutes für ihn: Er darf jetzt ganz offiziell einen Waffenschein beantragen……

Liebe Leser, Sie wissen sicher, daß „Morddrohungen“ sogenannte Offizialdelikte sind, also Straftaten, die auf jeden Fall von der Staatsanwaltschaft untersucht werden müßen. Egal ob der Geschädigte dies möchte oder nicht. Ich frage mich halt, wenn es tatsächlich massenweise Mordrohungen gäbe, weshalb hat man da noch nicht mal einen der Androher erwischt? Weshalb sollte die Polizei eine Mordrohung nicht ernst nehmen? Ich denke da wird schon untersucht. Aber man berichtet nur deshalb nicht von Erfolgen, weil es keine gibt? Oder weil es überhaupt keine Morddrohungen gab?

Schober wurde nach Weihnachten 2009 interviewt: „Herr Schober, stimmt es, dass Sie Drohbriefe von Waffenfanatikern erhalten haben? Schober: Ja, zahlreiche. Das geht von Beschimpfungen bis hin zu Morddrohungen.“ Also: Zahlreiche. Und da erwischt man nicht einen davon? Unwahrscheinlich. Aber wieder mal behauptet er, Sportschützen oder „Waffenfanatiker“, wie er uns nennt, würden ihn bedrohen. Beweise? Keine. Aber schön der Öffentlichkeit suggeriert daß Sportschützen böse Menschen sind. Verbreitet mit Hilfe der Süddeutschen Zeitung.

Heute ist es der Focus, der gegen uns hetzt, die Anschuldigungen des Herrn Schober verbreitet: „Nach FOCUS-Informationen hatte sich vor einigen Tagen ein Unbekannter per E-Mail bei Schober gemeldet und gefragt: „Haben Sie gar keine Angst? Immerhin legen Sie sich mit bewaffneten Menschen an.“ Weiter hieß es: „Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie eines Tages durchsiebt aufgefunden werden …. Man sieht sich!“  Ich frage mich, woher der Focus weiß, daß es sich beim Absender dieses Schreibens (sofern es überhaupt real ist) um einen Waffenbesitzer handelt. Wo doch die Mail anonym versandt wurde? Hauptsache, man kann auf irgendeine Art und Weise gegen die Sportschützen hetzten. Schönes Beispiel, nicht wahr liebe Leser? Bezeichnend auch, daß der Focus kritische Kommentare nicht zuläßt. Andere, die dem Redakteur ins Konzept passen, aber schon.

Ich behaupte jetzt mal ganz frech, diese Morddrohungen gibt und gab es nicht, die Vorwürfe dahingehend dienen nur einem einzigen Zweck: Die Öffentlichkeit negativ gegen legale Waffenbesitzer einzustellen.

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