Winnenden-Prozeß – Wer alles so Recht spricht……

Justitia -die auf dem linken Auge blinde Hure- braucht, um ihrer Waage den richtigen Schubs zu geben, die richtigen Helfer. Bei Verhandlungen vor dem Landgericht, wie dem Winnenden-Prozeß, gibts dafür zusätzlich zu den Berufsrichtern Laienrichter, auch Schöffen genannt:

Schöffen an Amts- und Landgerichten haben die gleichen Rechte und Pflichten. Der ehrenamtliche Richter übt als Vertreter des Volkes neben dem berufenen Richter „das Richteramt in vollem Umfang und mit gleichem Stimmrecht“ aus (Definition aus § 30). Dieser Paragraph besagt im Wesentlichen folgendes:

  • Schöffen sind – in der Hauptverhandlung – mit dem Berufsrichter gleichberechtigt, sowohl bei der Urteilsfindung als auch bei der Festsetzung des Strafmaßes
  • Sie nehmen an allen Entscheidungen im Laufe der Hauptverhandlung teil, auch an solchen, die nicht das Urteil, sondern das übrige Verfahren betreffen
  • Wenn ausnahmsweise die Schöffen an einer Entscheidung nicht teilnehmen, muss dies ausdrücklich in einem Gesetz geregelt sein

Nun, solche Helfer sind notwendig und werden sicher auch gebraucht, manchmal ist halt der „gesunde Menschenverstand“ als Gegengewicht zu den oftmals verstümmelten Gesetzen gefragt. Juristen dürfen aus diesem Grund keine Schöffen werden, sind zu sehr „betriebsblind“.

Weiterhin wird eine gewisse Unparteilichkeit von den Schöffen gefordert. Ist auch klar, es soll ja Recht gesprochen werden, da haben Vorurteile keinen Platz. Deshalb wurde auch einer der beiden Schöffen wegen Befangenheit vom Prozeß ausgeschlossen und ersetzt.

Der andere Schöffe  hingegen, Dietmar Näher, ist hier Gegenstand meiner Beobachtungen. Er ist in der Bloggerszene als „Politblogger“ bekannt, ein linker Gutmensch, völligst „politically correct“, mit besten Blog(ck)warteigenschaften. Dazu bekennender Waffenhasser, auch einer derjenigen, die sich nur auf das Tatmittel anstatt auf den Täter konzentrieren.

Er verhehlt das auch nicht, schreibt ganz öffentlich in seinem Blog darüber. Lesen Sie bitte dort! Nun kann man sich fragen, wo denn hier die Unbefangenheit geblieben ist? Wieso darf ein solcher Mensch in einem solch wichtigen Prozeß „Recht sprechen“? Ein Mensch, der nicht begriffen hat, daß der andere Mensch, über den er zu richten hat, nicht für die Taten seines fast volljährigen Sohnes verantwortlich gemacht werden darf? Einer der anderen ganz selbstverständlich das Recht abspricht selbst Schöffe zu werden?

Für mich ist das unverständlich und läßt den Prozeß sowie vor allem das Urteil in ganz anderem Licht scheinen. Sagt man im „Ländle“ nicht „G’schmäckle“ zu so etwas? Sie, liebe Leser, machen sich sicher auch Ihre eigenen Gedanken dazu……..

Aus dem Merkblatt für Baden-Württembergische Schöffen:

3. UNPARTEILICHKEIT
Unparteilichkeit ist die oberste Pflicht der Schöffen wie der Berufsrichter. Schöffen dürfen sich bei der Ausübung ihres Amtes nicht von Regungen der Zuneigung oder der Abneigung gegenüber den Angeklagten beeinflussen lassen.
Sie haben ihre Stimme ohne Ansehen der Person nach bestem Wissen und Gewissen abzugeben. Fühlen sich Schöffen in ihrem Urteil den Angeklagten gegenüber nicht völlig frei oder liegt sonst ein Grund vor, der Misstrauen gegen ihre Unparteilichkeit rechtfertigen könnte, so haben sie das dem Gericht anzuzeigen. Dieses wird darüber entscheiden, ob sie in dem Verfahren mitwirken können.
In ihrem äußeren Verhalten müssen Schöffen alles vermeiden, was geeignet sein könnte, bei anderen Personen Zweifel an ihrer Unparteilichkeit zu erwecken. Insbesondere müssen sie vor, während und angemessene Zeit nach der Verhandlung jeden privaten Umgang mit den Verfahrensbeteiligten sowie mit deren Vertretern und Angehörigen vermeiden, vor allem jede Erörterung über den zur Verhandlung stehenden Fall unterlassen. Zu eigenen Ermittlungen (Zeugenvernehmungen, Tatortbesichtigungen usw.) sind Schöffen nicht befugt.

Erklärung der FvLW: Berechtigte Zweifel 

Nachtrag: Auch der andere, wegen Polizistenbeleidigung und Trunkenheit entlassenene Schöffe Martin S., ist beileibe kein Freund der Waffenbesitzer: Seine Homepage gibt Auskunft. Die von ihm dort gezeigten Verlinkungen  zeigen m.E. eindeutig, wes Geistes Kind auch dieser Herr ist.

Vermutlich stimmt das, mit der Schweinehundtheorie……..

Michael Kuhn 

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Kommunisten als Meinungsbildner

Wenn man sich einmal vor Augen hält, daß anscheinend weit mehr als die Hälfte der deutschen Wahlberechtigten linkes Gedankengut pflegen und auch so (SPD/GRÜNE/LINKE) wählen würden, muß man sich die Frage stellen: Wie kommt das? Haben diese Gutmenschen nicht aus der jüngeren und jüngsten deutschen Vergangenheit gelernt? Wollen Sie mit ihrem Wahlverhalten Protest ausdrücken? Oder doch den nächsten kommunistischen Staat -nach dem dritten Reich und der DDR- auf deutschem Boden etablieren? Oder sind sie einfach nur dumm??

Letzteres wird leider wohl stimmen.

Woher kommt aber diese Verdummung? Die 68-er Generation der Journalisten und Lehrer, der Richter, vor allem aber der Politiker hat wohl großen Einfluß darauf. Diese sind jetzt drauf und dran, die mittlerweile zweite Generation nach der APO in die Verdummung zu schicken. Bei der ersten hat’s ganz gut geklappt (siehe Politbarometer), hier nur ein Beispiel von tausenden:

Der Südkurier erreicht „nur“ ca. 1 Million Menschen, print und online. Trotzdem eine der größeren Tageszeitungen im Süden Deutschlands, im „Ländle“. Da ist es schon wichtig, mal auf den Leitartikel von heute (Samstagsausgabe, meistgelesen) zu schauen. Ein Leitartikel gibt die politische Gesinnung der gesamten Redaktion wieder. Und was lesen wir da?:

EIN WAFFENVERBOT MUSS HER! Verbrochen von Gabriele Renz, landespolitische Korrespondentin der Redaktion des Südkurier. Davon abgesehen, daß eine „landespolitische Korrespondentin“ einer Tageszeitung gefälligst politisch neutral auftreten muß und eine eigene Überzeugung nichts in der politischen Berichtserstattung verloren hat, besitzt sie ja noch nicht einmal eine eigene Meinung und plappert wie ein dummes Mädchen die ideologischen Thesen des ABW, der Linken und Grünen nach, erhebt diese zum Dogma. Ohne sich um Fakten und Hintergründe zu kümmern, die ja eigentlich ganz einfach zu recherchieren wären, auch hier auf meinem Waffenblog.

Ihre politische Färbung kann man recht einfach beim Studium der anderen Politik- und Leitartikel die sie „verbrochen“ hat herausfinden. So wird Meinung gebildet, von fast allen Medien. Der „Deutsche Michel“ liest’s beim Frühstück und glaubt’s. Wobei wir jetzt wieder beim Politbarometer angekommen wären. HEUTE würden 53% der Wahlberechtigten Ihre Freiheit aufgeben und für einen kommunistischen Staat votieren. Es hat funktioniert. Armes Deutschland.

SIE, liebe Leser, sind informiert, nutzen alternative Informationsmöglichkeiten, wie meinen Waffenblog. Ich biete Ihnen an, auch mal meine BLOGROLL (hier rechts auf der Seite) zu nutzen, den dort verzeichneten Links mit weiteren alternativen Meinungen auch einmal zu folgen. Für Freiheit in Deutschland.

Michael Kuhn 

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Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern………..

  • „Wir sind weit davon entfernt, Rache nehmen zu wollen.
  • Wollten wir dies, so würden wir handeln, wie der Täter, der sich für subjektiv empfundene Kränkungen an denen, die er für schuldig hielt, rächen wollte.
  • Es kommt also nicht auf ein bestimmtes Strafmaß an – das ist Entscheidung des Gerichts.

Diese hehren Worte kann man hier auf den Internetseiten des ABW nachlesen. Hört sich doch gut an, oder?

Nun, der Vater des Attentäters von Winnenden wurde verurteilt -stellvertretend für seinen Sohn. Er bekam ein Jahr und neun Monate Freiheitsstrafe „aufgebrummt“ – zur Bewährung.

Das geht dem Herrn Schober aber jetzt immer noch nicht weit genug, er findet das Strafmaß „zu milde“: „Er hätte sich allerdings gewünscht, dass der Vater „auch für eine gewisse Zeit ins Gefängnis gemusst hätte“. Durch eine Gefängnisstrafe hätte der Vater des Amokläufers für seine Mitschuld auch Buße ableisten müssen, sagte der 51-jährige Schober am Donnerstag.“ Auch hier im Video, ab 00:52

Sie sehen, liebe Leser, auch ein Herr Schober verhält sich nur allzu menschlich, wenn es um die Befriedigung seiner persönlichen Rache geht. Und da diese Befriedigung nicht erfolgt ist (weil niemals erfolgen kann)  geht sein Kampf eben weiter. Jetzt um so stärker gegen das Tatmittel Waffe. Verkennt dabei, daß das Tatmittel nicht der Täter ist, verdreht und ignoriert sogar alle verfügbaren Fakten. Armer Mensch.

Arm, aber gefährlich. Sein „offener Brief“ zeigt, wohin der Weg gehen soll: Die Vernichtung unseres Hobbys.

Anstatt sich auf die anderen -unzweifelhaft wichtigere- Ziele des ABW zu konzentrieren, die da wären:

  • Vorbeugende Tätigkeit um eine Wiederholung eines Amoklaufes zu verhindern.
  • Unterstützung der Opfer und Angehörigen, sowie aller traumatisierten Schüler, Lehrer, Helfer und Betroffenen von Winnenden und Wendlingen.
  • Eltern zu sensibilisieren, dass Sie in der Aufsichtspflicht ihrer Kinder nachkommen im Umgang mit Computerspielen mit gewaltrelevantem Inhalt.
  • Keine Verherrlichung der Gewalt in den Medien.
  • Keine Heroisierung der Täter.
  • Einführung einer Gewaltenquote im Fernsehen bzw. den Medien.
  • Besserer Jugendschutz im Internet.
  • Gewaltprävention an Schulen.

verbündet er sich lieber mit einer Waffenfirma (deren Ziel alleinige Marktbeherrschung ist) und nimmt deren Judaslohn dankend an. Man hat ja Lebenshaltungskosten (als angestellter Geschäftsführer), die bei Konzentration auf die anderen Ziele des ABW (dann wohl ohne Armatix) wahrscheinlich nicht hereinkommen würden………

KeineWaffen.de verweist dazu auf die Synergieeffekte.

Pro-Legal hat auf den „offenen Brief“ geantwortet. Mit  der Frage an Herrn Schober: „Löst ein Verbot von Waffen wirklich unser gesellschaftliches Problem ?“

Armatix – ABW – Quellsysteme 

Michael Kuhn 

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Schweinehundtheorie – Schweinehundurteil – Trifft das auf Winnenden zu?

Nach der sogenannten „Schweinehundtheorie“ soll vor Gericht stets der Schweinehund verlieren – unabhängig von der Rechtslage. Diese Theorie besagt, dass der Angeklagte nicht umsonst auf der Anklagebank sitzt und an den Vorwürfen gegen ihn sicher etwas dran sein muss. Sicher? Zumindest sicher ist, daß vor deutschen Gerichten oftmals nach diesem Schema geurteilt wird.

Vermutlich trifft das auch auf das Urteil gegen den Vater des sogenannten „Amokläufers“ (in Wahrheit nur ein hundsgemeiner Mörder) von Winnenden zu. Sein Vergehen: Nichtordnungsgemäßes Aufbewahren einer Waffe (zum Zeitpunkt des Geschehens eine Ordnungswidrigkeit), seine Verurteilung: Fahrlässige Tötung und Körperverletzung.

Die Vorverurteilung des Vaters durch die Presse und die üblichen Berufsbetroffenen sorgte im Vorfeld für die richtige Stimmung vor Gericht, so daß gar kein anderes Urteil herauskommen konnte durfte. Ursprünglicherweise – ganz zu Anfang –  war nämlich nur die OWI angedacht, evtl. ein Strafbefehl dazu.

Nun, der tatsächliche Täter hat sich (oder wurde?) der Bestrafung entzogen. Also muß ein Sündenbock her, hier sein Vater. Das forderten (und fordern weiter) jedenfalls die Aktivistens des ABW (Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden) und die sonstigen üblichen Verdächtigen. Auch einige Hinterbliebene der Winnenden-Opfer schloßen sich als Nebenkläger dem Prozeß an. Muß auch sein, ohne Verurteilung des Vaters kein erfolgreicher (zukünftiger) Zivilprozeß wegen Schadenersatzansprüchen, vom „echten“ Täter ist ja nichts mehr zu holen. Hoffentlich hat sich jetzt auch die Sache mit der Blutrache erledigt?

Der Verurteilte hat angekündigt das Urteil anzufechten, jetzt bleibt abzuwarten wie eine höhere Instanz entscheidet. Sollte das Urteil aber bestehen bleiben, wird das weitreichende Folgen haben: Jeder von uns – auch die „Nicht-Waffenbesitzer“ –  wird in Zukunft keine Möbel mehr benötigen, nur noch Tresore in den Wohnungen und Kellern – keine Schränke mehr. In diesen Tresoren müßen zukünftig die Autoschlüssel, Küchenmesser, alle Werkzeuge, das Geschirr, die Kleidung – vor allem Damenstrümpfe – , einfach alles, was sich irgendwie als Tötungs- u. Verletzungswerkzeug mißbrauchen läßt, vor dem Zugriff Unbefugter aufbewahrt werden, damit man im Fall der Fälle nicht mit dran ist. Genauso ist dieser Urteilsspruch zu lesen.

Das Verhandlungsende und den Urteilsspruch nutzten natürlich die Sahneabschöpfer der Antiwaffenlobby für Ihre finanziellen Zwecke aus. Das ABW schreibt einen „offenen Brief“ an pro-legal und sagt, sie seien jetzt „mit der Geduld am Ende“, gleichzeitig wird der Biometrie-Partner Armatix aktiv und unverhohlen beworben. Selten so ein Konglomerat von Lügen und Falschaussagen gelesen. Benedikt Krainz hat’s in seinem „Meinungsterror-Blog“ schön zerpflückt. Was war der Auslöser für diesen Rundumschlag? Nun, Katja Triebel hat einen Newsletter herausgebracht, mit Fakten, Fakten, Fakten. Dort wird alles, aber auch wirklich alles, was die Waffengegner an fadenscheinigen Argumenten bringen widerlegt. Lesen Sie bitte, folgen Sie den Links und geben Sie die Informationen weiter!

Schober und Konsorten müssen anscheinend ganz schön pleite sein (Vermutung meinerseits), daß sie jetzt mit der Hetze gegen uns Legalwaffenbesitzer (vor allem aber gegen die Sportschützen!) die Geldmaschine wieder ankurbeln. Scheint (Vermutung meinerseits) einer der Hauptsponsoren,  Armatix, doch selbst heftig von finanziellen Sorgen geplagt zu sein. Haben sich anscheinend etwas verhoben, mit Ihrem Antiwaffenlobbyismus? In der Schweiz haben sie sich’s jedenfalls „verschissen“. Geplante Auftritte auf der SHOT SHOW wurden abgesagt, auf der IWA backt man auch kleinere Brötchen als die Jahre zuvor.

Edit: Ganz neue Informationen 😉 von mir schon lange gemeldet, aber jetzt mal amtlich beim Tagesspiegel: Die Verquickung von Armatix und dem Aktionsbündnis. Da bekommt die Werbung im „offenen Brief“ des ABW für Armatix doch einen tieferen Sinn, oder?

Roman Grafe,  der Allzweckblindgänger (Gegenteil von Allzweckwaffe)  der Antiwaffenlobby, hat sich auch äußern müssen, natürlich. Die Süddeutsche hat im dafür wieder einmal ein Forum für seine Lügenmärchen geboten. Auch hierzu hat Benedikt Krainz seine Meinung geäußert, der ich mich anschließe.

Sie sehen, liebe Leser, es wird von Seiten der Waffengegner nichts unversucht gelassen um uns weiter in die Ecke zu treiben, vor allem mit Lügen und Falschaussagen. Aber auch die Politik, allen voran die Grünen und die SPD, wollen uns Legalwaffenbesitzer vernichtet sehen. Dieses Jahr wird der Prüfstein werden, es sind einige Landtagswahlen, bei denen die Chancen gut stehen, daß Rot-Grün an die Macht kommt. Was das für uns Waffenbesitzer bedeutet brauche ich wohl nicht näher zu erläutern…..

Deshalb: Informieren Sie sich bei den Lobbyorganisationen, bei der FvLW und pro-legal, oder werden Sie am besten gleich Mitglied dort. Auch von mir werden zu gegebener Zeit Wahlempfehlungen mit Begründung kommen.

Michael Kuhn

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Die geistigen Tiefflieger von RTL

Ohne Worte. RTL läuft Amok. Die Dummen sterben nicht aus, Sie werden mehr.

Stefan Niggemeier vom Fernsehblog sagt alles wesentliche dazu.

Edit: RTL hat wohl gemerkt, daß man ins Fettnäpfchen getreten hat…..

Ich habe auch ein paar Begriffe verändert, nicht daß man eine Beleidigung darunter versteht…..

Michael Kuhn

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Bund Deutscher Kriminalbeamter (Stasi 2.0?) will die DDR zurück! Vorsitzender Jansen entlarvt sich!

BDK fordert Aufbewahrungsvorschriften wie in der DDR

Eineinhalb Jahre nach dem geplanten Massenmord von Winnenden ein neues Verbrechen in Lörrach - verübt von einer angeblichen Sportschützin. Wieder einmal erheben die Massenmedien die Frage nach der Verschärfung des Waffenrechts - wiedermal sollen nur die Sportschützen betroffen sein. Klaus Jansen, Vorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), wiederholt sich mit seiner unsinnigen Forderung, dass Waffe und Munition nicht zusammen zuhause aufbewahrt werden dürfen. Warum? Hören Sie doch selbst: Weil es in der DDR auch so war.......

BDK fordert DDR zurück (WDR2 Morgenmagazin, 21.09.2010)

Auch hier: Mediathek, ganz unten.

Na, liebe Leser, sind Sie jetzt aufgewacht? Merken Sie, woher der Wind weht? Aus Osten! Ganz von Osten. Marxistisch-Leninistisches Gedankengut beim BDK. Das Duo Jansen/Carstensen will vermutlich auch die Kriminalpolizei als Stasi 2.0 etablieren, die Vorstöße in anderer Richtung (hier ein Versuch der Erklärung, beachten Sie die Kommentare!) zeigen dies ganz deutlich. Die FDP scheint ähnlicher Meinung zu sein.

Weiterhin lügt Jansen ganz unverschämt, ganz in der Tradition diktatorischer Organisationen. Die Täterin war keine Sportschützin. Auch seine Aussagen zu den Waffenkontrollen sind nachweisbar falsch.

N-TV: „Die Amokläuferin von Lörrach war nach Angaben des Deutschen Schützenbundes bereits 1996 aus dem Schützenverein ausgetreten, hatte ihre Waffe aber behalten. „Dies wäre heute so nicht mehr möglich“, sagte Verbandssprecher Birger Tiemann. Seit 2003 müsse ein Schützenverein jeden Austritt der kommunalen Behörde melden. Diese prüfe dann, ob der Ausgetretene weiterhin ein berechtigtes „Bedürfnis“ habe, eine Waffe zu besitzen. Wenn ein Sportschütze nicht mehr regelmäßig im Verein schieße, müsse ihm die Waffe jetzt in der Regel abgenommen werden.

BDK-Mitglied MdB Wolfgang Wieland, innenpolitischen Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied des Bundestagsinnenausschusses ist willfähriger Kumpan und ausführendes Organ des BDK. Er betet die alten Forderungen herunter: „Langfristig meinen wir, dass Mordwaffen keine Sportwaffen sind“ und wiederholt damit die Thesen von Roman Grafe. Die Vorhersage bei Keine-Waffen.de wurde somit erfüllt, es passt alles, wie das Tüpfelchen aufs „I“. Wieland ist Mitglied im „Republikanischen Anwältinnen- und Anwälteverein“ (RAV), einer illustren Ansammlung von (welch Namensgleichheit?) RAF-Rechtsanwälten- und -Unterstützern. Es sieht so aus, als ob die dummgekifften 68er nochmal ranwollten…..

Die Lügen der Grünenpolitiker und des BDK zeigen Wirkung: Die Hetz- u. Propagandamaschinerie der linken Blättchen läuft auf Hochtouren, allen voraus glänzen die „Süddeutsche“: „Der Missbrauch legaler Schusswaffen hat mehr Tote gefordert als der Terror der RAF.“ , die „Zeit„, welche auch Hardy Schober zu Wort kommen läßt, sowie der „Spiegel“ und „Focus„. Alles linke Hetzpostillen, Blätter, die weniger von Otto Normalleser denn von unseren sogenannten „Eliten“ konsumiert werden. Jetzt weiß man wenigstens, von wem die ihre Meinung bilden und vordenken lassen. Auch das Innenministerium Baden-Württemberg äußert sich nicht gerade neutral. Die bekannten Verdächtigen halt, hier weitere Artikel.

Bei der „Rheinpfalz“ schlägt man bedächtigere Töne an, man weist auf den „Werther-Effekt“ im Zusammenhang mit der Berichterstattung zum Winnenden-Prozeß hin. Nachdenkliches (von einer anderen, sorgfältigeren, Journalistin) bei der Süddeutschen: „Die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention will überdies nicht ausschließen, dass Sabine R. von dem Prozess gegen den Vater des Amokläufers von Winnenden zu der Tat motiviert wurde. Über die Verhandlung wird seit Donnerstag berichtet. Die sensationelle Berichterstattung über Amokereignisse könnte „die gleiche Denkweise und gleiches Verhalten in Personen auslösen, die sich in einem ähnlichen Stimmungszustand befinden. Bei der „Bild“ hat man nichts, aber auch gar nichts,  dazugelernt, die Täterin wird heroisiert, man mißachtet den Pressekodex des Presserats mit der Bitte um maßvolle Berichterstattung. Da kann man doch gleich auf den nächsten Vorfall warten.

EDIT: Schon passiert, ging ja schnell. Wieviele Tote noch?? In der Schweiz macht man sich schon Gedanken über den Werther-Effekt.

Ob mit diesem Artikel der „Welt“ Überschrift: „CDU-Politiker warnt vor Privatarmee in Deutschland“ wohl der Gipfel der Dummheit erreicht ist? Dieser „Qualitätsjournalist“ hat nichtmal gelesen, geschweige denn kapiert, was ihm die Agentur vorgekaut hat. Widerlich.

Liebe Leser, die Hetze gegen die Sportschützen hat ein Maß erreicht, das erschrecken läßt. Man scheut sich nicht mehr, öffentlich zu lügen, diese Lügen zu wiederholen und aufrechtzuerhalten. Die polemische Diskriminierung, Propaganda vom feinsten, hat sich zum Selbstläufer entwickelt. Jeder Dummkopf bei den Redaktionen fast aller Zeitungen plappert die Agenturmeldungen nach, schmückt sie aus, ohne selbst zu recherchieren, bringt seine eigene, fremdgedachte, Meinung zum Ausdruck. Fakten und Tatsachen interessieren einfach nicht. „Qualitätsjournalismus“, der uns Sportschützen, legale Waffenbesitzer, irgendwann mal zum Abschuß freigibt freigegeben hat.

Was denken Sie, liebe Leser? Wie soll das weitergehen? Was kann man dagegen unternehmen? Geben Sie doch einfach dem Presserat was zu tun! Schreiben Sie Leserbriefe! Weisen Sie auf die Mißstände hin! Und seien Sie einfach ein(e) gute(r) und rechtschaffende(r) Waffenbesitzer(in)! Machen Sie Werbung für unseren Sport, nehmen Sie Freunde und Bekannte mit auf den Schießstand, das sind die besten Multiplikatoren. Weitere Tips hier im Blog. Einfach mal alles lesen………

Michael Kuhn

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Der SPIEGEL hetzt und lügt – Unverschämtheit!

Manche linke Schreiberlinge sind wie andere „gute Deutsche“ gelehrige Schüler Edward Bernays (Crystallizing Public Opinion), das ist schon lange bekannt. Heute erschien im „Spiegel“ wieder einmal ein typisches Beispiel dafür. Medienhetze gegen Sportschützen in reinster Form. Der unbekannte   „Qualitätsjournalist“ kng verfälscht -mit Lügen- einen Polizeibericht ebenso wie die dpa-Meldung, die aber auch schon „ausgeschmückt“ wurde.

Man kann mittlerweile ganz eindeutig feststellen, daß von Seiten der kommunazistischen Presse eine regelrechte Hetz- und Diskriminierungskampagne (Beispiele genug hier im Blog) gegen Sportschützen geführt wird.

  • Spiegel: „Die Polizei vermutet, dass er das Opfer eines Schützenbruders wurde.“
  • Spiegel: „Die Polizei glaubt, dass ein Schütze mit einer Waffe das neue Jahr begrüßt hat.“
  • Spiegel: “ In der Beule fanden sie ein Projektil vom Kaliber 22, wie es nach Angaben eines Polizeisprechers unter anderem in Pistolen oder Gewehren in Schützenvereinen verwendet wird.“
  • Polizeibericht: „Nach bisherigem Ermittlungsstand gehen wir davon aus, dass eine noch nicht bekannte Person mit einer Kleinkaliberwaffe in das neue Jahr hineingeschossen hat.“

Medienhetze gegen eine Bevölkerungsminderheit aus dem Lehrbuch.

Weshalb hetzt man aber so gegen die Sportschützen? Warum versucht man, auf diese subtile Art die Bevölkerung gegen die Sportschützen aufzuhetzen? Wer hat ein Interesse daran, uns in der Öffentlichkeit so schlecht darzustellen? Wieso lassen wir uns diese unverschämte Behandlung, diese Stigmatisierung, noch länger gefallen?

Liebe Sportschützen, bitte gehen Sie auf die Vertreter Ihrer Verbände zu und bitten Sie diese, dafür zu sorgen, daß derlei Hetzereien zukünftig nicht zur Tagesordnung gehören. Schreiben Sie Leserbriefe, verständigen Sie den Presserat. Nur so können wir diese Kampagne stoppen.

Michael Kuhn 

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Gier frißt Hirn? Oder nur unüberlegtes Handeln?

In der Waffenbranche sollte man mittlerweile wissen, wie abstrafend die Sportschützen und Jäger auf die Armatix-Pseudo-Sicherheits-Idee  reagieren. Mit Boykott nämlich. Umso unverständlicher ist es, daß ein renommierter Hersteller von Sport- u. Jagdwaffen, Anschütz, sich diese zu eigen macht und zusammen mit Armatix deren „Target Control System“ (große Datei von SV „Roland“) nun in ihren Jagd- u. Sportwaffen verbauen will.

Ernst Krenkel von Backyard Safari hat einen schönen Artikel dazu geschrieben, ebenso Thomas Richter. Im großen und ganzen wird in diesen Artikeln alles dazu gesagt, bitte lesen! Die Schützen und Jäger haben bereits reagiert und tauschen sich darüber rege in Ihren Foren aus. Ich denke, es wird keine Woche dauern, bis das zum Flächenbrand wird.

Ich hoffe nur, daß Jochen Anschütz –auch aufgrund nationaler und internationaler Proteste– bald erkennt, welcher Fehler es ist, mit Armatix ins Bett zu steigen. Er ist eigentlich ein sehr sympathischer Mensch und steht mit beiden Beinen fest im Leben. Deshalb denke ich, daß er seinen Fehler einsieht und diese Zusammenarbeit bald beendet sein wird. Damit der Schaden für die Firma nicht zu groß wird. Daß Schaden entsteht ist unzweifelhaft, ein Gewinn zum derzeitigen Zeitpunkt mehr als ungewiß.

Es tut mir sehr leid, daß es jetzt ausgerechnet Anschütz getroffen hat. Muß aber sagen, die Situation wäre vermeidbar gewesen! Informationen zum zweifelhaften Geschäftsgebaren und der Sicherheitsideologie dieser Firma gab es zuhauf, auch hier bei GunTalk.de .

Dies soll aber auch ein Hinweis und Mahnung an andere Hersteller, die Verbände und Händler sein. Spielt nicht mit den Schmuddelkindern! Davon bekommt man Magenschmerzen, ganz sicher. Und das möchte man doch vermeiden, oder? Dies gilt auch für ausländische Betriebe und Schulen, z.B.: Die Höhere technische Bundeslehranstalt Ferlach arbeitet Armatix zu.

Michael Kuhn

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Volksverhetzung – wie früher………

Ein im höchsten Maße volksverhetzender Artikel ist heute bei Zeit-Online  (gestern in der Printausgabe) erschienen: „Waffengesetz: Schießen ist kein Menschenrecht„. Autor ist der Waffenhasser und Linkspopulist Roman Grafe (bitte allen Links folgen).

Ich dachte nicht, daß in Deutschland jemals wieder eine Bevölkerungsminderheit durch Medienberichterstattung dermaßen diskreditiert werden würde. Grafe weckt negative Emotionen, wir Sportschützen werden erneut als potentielle Mörder und Attentäter dargestellt: „Potenzielle Täter vom Typus Robert S. werden ihre Sportwaffen ordnungsgemäß aufbewahren und dies auch kontrollieren lassen – bis zum Beginn der Wahnsinnstat.“ Und weiter: “ Wer erlaubt, dass tödliche Schusswaffen millionenfach als Sportgeräte verteilt werden, muss damit rechnen, dass diese Waffen zum Morden benutzt werden„.

Eine Presseerklärung von Grafe beeinhaltet folgenden Wortlaut: „“Das Waffengesetz ermöglicht bis heute rund zwei Millionen Sportschützen, jederzeit ein ähnliches Massaker wie in Erfurt und Winnenden anzurichten.”

Diese Aussagen erfüllen den Tatbestand der Volksverhetzung mehrfach, sowohl vom Autor selbst als auch der Zeitung als verbreitendes Medium. Wie lange wollen wir uns das noch gefallen lassen?

Grafe lügt unter anderem bei seinen Ausschweifungen über das englische Waffenrecht, nichts davon ist wahr:

Auszug aus Wikipedia:

„Die Waffengesetze von Großbritannien zählen zu den schärfsten der Welt. Der Amoklauf von Hungerford (1987) führte zu einem Verbot von halbautomatischen Gewehren. 1996 wurden dann 15 Kinder und ihr Lehrer in Dunblane (Schottland) erschossen. Dieses führte zu einem Totalverbot von Kurzwaffen.

Trotzdem stieg die Zahl von Straftaten mit Schusswaffen seit 1996 von 14.000 auf 21.500 in der Periode 2005/2006. Zwar blieb die Zahl der Toten mit ca. 50 konstant. Mordversuche und Verletzungen stiegen jedoch um 50 % an. Damit hatte Großbritannien eines der härtesten Waffengesetze der Welt, konnte aber nicht den Anstieg der Straftaten mit Schusswaffen stoppen. 2006 wurden die Gesetze nochmals verschärft und unter anderem für illegalen Waffenbesitz eine Mindeststrafe von 5 Jahren Gefängnis eingeführt.“

Das gab’s schonmal, daß Lügen und Falschaussagen in gewissen Zeitungen zur Diskriminierung und Hetze gegenüber einer Bevölkerungsgruppe genutzt wurden. Nun, es scheint wieder so weit zu sein. Geschichte unterliegt dem Zwang, sich selbst -immer und immer wieder- wiederholen zu müssen. Weil es genügend Menschen vom Schlage eines Herrn Grafe gibt. Und genügend andere, die das nicht merken.

Sportschützen Stigmatisierung

Laden Sie sich das Bild herunter, lassen Sie es sich auf ein T-Shirt drucken (z.B. hier für 3,33€) und zeigen Sie damit, daß Sie nicht länger mit dieser Medienhetze einverstanden sind. Insofern verzichte ich für einen privaten Druck auf mein Copyright.

Michael Kuhn

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Rechenkünstler

Kontrollaktion zur Waffenaufbewahrung hat gezeigt: Fast 90% der kontrollierten Waffenbesitzer verwahrten ihre Schusswaffen und Munition nicht ordnungsgemäß. Hauptzielgruppe der Kontrolle waren Erben und so genannte Altbesitzer.“ Diese Nachricht des Landratsamts München geht so oder so ähnlich zurzeit durch die Gazetten. Schlagzeile: „Gewehr in der Wäsche: Waffenbesitzer total sorglos„. Man beachte hierbei unbedingt den Seitentitel: „Erschreckend: 90% der Waffenbesitzer verstoßen gegen Regeln„! Die Presse -hier der Merkur-  hetzt ungeniert, will den Anschein erwecken, daß 90% der Waffenbesitzer unzuverlässig seien und ihre Waffen unzureichend aufbewahren, wohl wissend, daß diese Aussagen komplett falsch sind. Einfach nur um zu polemisieren, um eine negative Einstellung im Volk gegenüber Waffenbesitzern zu provozieren und zu produzieren. Medienhetze bester Art gegen eine Bevölkerungsminderheit, so mancher Schreiberling scheint ein gelehriger Schüler des Herrn Göbbels zu sein. Lesen Sie dazu auch hier die Ankündigung zur „Razzia“.

Fakten: Im Landkreis München (ca. 316.000 Einwohner) sind etwa 43.000 Waffen registriert. Eingetragen auf 10.709 Waffenbesitzer. Nur der Landkreis, nicht die Stadt München, das ist eine andere Baustelle. Diese 10.709 Waffenbesitzer waren (wie alle anderen in Deutschland auch) nach der jüngsten Gesetzesänderung per Bringschuld aufgefordert, die korrekte Aufbewahrung ihrer Waffen nachzuweisen. Ein Teil hat dies aus Unwissenheit sicher nicht getan. Dies veranlasste das LRA München zu dieser Aktion: Waffenaufbewahrungskontrolle. „Das Interesse der Kontrolleure galt vor allem Waffenbesitzern, die ihre Schusswaffen geerbt oder nach der großzügiger gefassten früheren Rechtslage erworben haben. Nach bisherigen Erfahrungen der Waffenbehörde des Landratsamtes München weisen diese Gruppen von Waffenbesitzern oftmals erhebliche Mängel bei der Aufbewahrung ihrer Schusswaffen auf.“

Das Ergebnis: 167 potentiell „sichere Kunden“ wurden zur Kontrolle herausgepickt. 82 wurden angetroffen und kontrolliert. „Hiervon verwahrten 73, also annähernd 90%, ihre Waffen nicht ordnungsgemäß„. Nun, 90% scheint sich besser anzuhören als die exakt 89,025% die das tatsächlich sind. Insofern ist der Bericht des LRA München sicher richtig, nur nicht das, was die Presse daraus macht.

Nehmen wir aber mal die korrekten Zahlen: Von 10.709 Waffenbesitzern waren 167 suspekt. Mehr nicht. Gehen wir nun zugunsten des Landratsamts von 90% Aufbewahrungsmängeln in dieser kompletten Gruppe aus, nicht nur von den 82 besuchten. Das wären dann 150 Waffenbesitzer, bei denen die Aufbewahrung zu bemängeln wäre. Rund 1,61%

Also: 90% der suspekten Waffenbesitzer machen nur 1,61% aller Waffenbesitzer aus. So wird ein Schuh daraus, nicht anders. Weshalb suggeriert man der Bevölkerung aber daß der allergrößte Teil der Waffenbesitzer Schlamper wären?

Wer sind aber diese sogenannten „Schlamper“? Nun, das Landratsamt München hat es eruiert: Es sind nicht die Sportschützen und Jäger! Es sind die Altbesitzer von vor 1972 und die Erben von Waffen. Diese machen mit 3.625 Personen einen Anteil von rund 33,85% der Waffenbesitzer des Landkreises aus. Nur 22 Waffen wurden bei der Kontrollaktion sofort beschlagnahmt, diese waren wohl auf 6 Waffenbesitzer verteilt. Und nur diese sechs hatten die Waffen an der Wand hängen, im Kleiderschrank, der Keksdose oder unter dem Bett versteckt, die anderen Beanstandungen bezogen sich auf Waffenschränke ohne gültige Klassifizierung oder Zusammenlagerung von Munition mit Waffen. Dies alles (auch die Waffen an der Wand!) war bis 2003 im übrigen erlaubt und zulässig, man hat von Seiten des Landratsamtes schlicht versäumt die Betroffenen auf die 2003 erfolgte Neuregelung bei der Waffenaufbewahrung hinzuweisen. Und nur so nebenbei: Passiert ist mit diesen so aufbewahrten Waffen seit 1972 nichts.

Hier ein Filmbericht des BR: „Tickende Zeitbomben“. Es wird der komplette Waffenbestand, mehrere hundert,  des LRA im Bild gezeigt, suggeriert daß es sich um Waffen aus der Kontrollaktion handelt. Wie verhält sich das mit der Zahl von tatsächlich nur 22 sofort eingezogenen und 27 freiwillig (ohne Muß!) abgegebenen Waffen? Weshalb muß eine Reportage so reisserisch unter Verfälschung der Tatsachen sein?

Landrätin Johanna Rumschöttel: „Die Schwerpunktaktion setzt ein deutliches Signal an alle Waffenbesitzer. Wir nehmen die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger im Landkreis ernst.“ Die Gruppe der Erben und Altbesitzer von Schusswaffen umfasst im Landkreis 3.625 Personen und damit rund 34% der 10.709 registrierten Schusswaffenbesitzer. Landrätin Johanna Rumschöttel: „Hochgerechnet befinden sich im Landkreis München über 8.800 nicht ordnungsgemäß gesicherte Schusswaffen. Da müssen wir unbedingt den Kontrolldruck aufrecht erhalten und nach Möglichkeit noch erhöhen.“

Aha. Und ein paar zusätzlich Stellen bei der Behörde zur Aufwertung des eigenen Dienstpostens schaffen. Warum ging man seit 2003 nicht her und hat die betroffenen, dem Amt bekannten, „Schlamper“ aufgefordert ihre Waffen zukünftig den Vorschriften entsprechend aufzubewahren? Man wußte bei den zuständigen Behörden schon lange, daß hier einiges im Argen liegt. Eben weil diese Gruppe von Waffenbesitzern keine Lobby hat, keine Pflicht-Verbandsmitglieder wie die Sportschützen und Jäger sind, welche schon automatisch über die neuen Vorschriften informiert wurden. Nein. Stattdessen läßt man diese Leute jetzt ins offene Messer laufen, mißbraucht sie für die Staatspropaganda gegen den legalen Waffenbesitz. Weil man als Behörde seiner Pflicht zur Information aus lauter „Schlamperei“ nicht nachgekommen ist. Das ist eine Schande. Auch deshalb, weil die etwa 80.000 illegalen Waffen, die bei etwa 25.000 illegalen Waffenbesitzern im Landkreis München vorhanden sind, überhaupt nicht kontrolliert werden (wollen).

Lesen Sie dazu auch: Stuttgart – Behörden produzieren illegale Waffen.

Sollte in Ihrem Bekanntenkreis, liebe Leser, ein oder mehrere Altbesitzer und/oder Erben von Waffen vorhanden sein, bitte ich Sie, lassen Sie denjenigen diese wichtige Information zukommen, damit auch wirklich alle legalen Waffenbesitzer über die Aufbewahrungsvorschriften informiert sind. Dies wäre zwar die Aufgabe der zuständigen Behörden, aber naja, wir wollen da mal nicht so sein, oder? 🙂

Michael Kuhn

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