Gebrauchsanleitung für dieses Waffenblog

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“Unterstelle keinen Vorsatz, wenn es mit Dummheit ausreichend erklärt ist”

Es gibt tatsächlich Menschen, die zu dumm zum Verstehen geschriebener Worte sind. Die sich nur an Bildern orientieren, für die eine Gebrauchsanleitung am Besten nur aus Comics bestehen sollte. Für diese Menschen ist diese Anleitung ausdrücklich nicht gedacht, die sollten sich lieber von meinem Blog fernhalten.

Ein Beispiel von “zudummzumverstehen“:

Es gibt wirklich Leute, bei denen der Anblick dieser Grafik eine sofortige “Lesesperre” auslöst. Diese “Lesesperre” ist durch weitaufgerissene Augen und Mäuler sowie gelegentliche Ohnmachtsanfälle leicht zu erkennen. Manche Betrachter verlieren gar ihre Muttersprache, sie können nur noch zusammenhanglos stammeln: “Nazi, Nazi, Nazi, Nazi, Nazi”. Diese gar nicht so seltene Sprachstörung ist eine Unterart der Logorrhoe. Leider sind Menschen mit dieser Erkrankung für weitere Erklärungen auf Dauer nicht aufnahmefähig.

Denn: Erklärungen zur Entstehungsgeschichte dieses Bildchens habe ich in meinem Blog oft genug gegeben, der Einfachheit halber kopiere ich es aber nochmal hierher:

Wer diese Grafik als “rechtsradikal” und “neonazistisch” bezeichnet, hat entweder im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst, oder plappert einfach dumm und unbedarft die gefährliche Polemik und Ideologie der linksgeföhnten Kommunazisten nach.

Was wird bemängelt? Nun, als erstes die “Nazirunen“. Welche Nazirunen? Aah, es wird die verwendete Schriftart (Fraktur) kritisiert. Diese würde gerne von den Neonazis in ihren Pamphleten verwendet, also müsse ich auch einer sein. Ja was kann ich denn dafür, wenn die Nazis so blöde sind, eine Schriftart, deren Verwendung ihr “Führer” höchstpersönlich verboten hat, die “Schwabacher Judenlettern“,  trotzdem zu benutzen?! Bin ich deshalb ein Nazi? Nur weil der GröFaZ diese Schrift zur gezielten Stigmatisierung der Juden instrumentalisierte? Nochmal: Die Nationalsozialisten verteufelten diese Schrift! 

Lesen Sie dazu bitte auch: Friedrich Beck: „Schwabacher Judenlettern“ – Schriftverruf im Dritten Reich. in: Die Kunst des Vernetzens, Verlag für Berlin-Brandenburg, 2006, ISBN 3-86650-344-X, auch hier geht es um dieses Thema.

So. Man sieht, daß ich diese Schriftart bewusst und auch gezielt verwende. Damit Verbote kritisiere, die Stigmatisierung anderer -vor allem meiner und die meiner Sportkameraden-  ablehne.

Man verurteilt aber auch das auf dem Kopf stehende rote Dreieck in der Grafik. Das wäre auch “so ein Nazikram”. Das stimmt natürlich. Die Nazionalsozialisten haben es erfunden. Allerdings ist es nicht so, wie es sich manche Gutmenschen in ihren feuchten Träumen vorstellen. Mit diesem Dreieck wurden nämlich politische Häftlinge in den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten gekennzeichnet, es diente der Gruppierung und -wieder mal, wie bei der Schriftart- der Stigmatisierung nicht genehmer Personen.

Wie man sehen kann, dient meine Grafik also dem Protest gegen die andauernde Stigmatisierung -von Seiten der Grünen, der SPD und der Linken, aber auch der Medien- der Sportschützen als Mörder und Terroristen, als Nazischießausbilder und -waffenbeschaffer. Nichts anderes. Genau das Gegenteil von dem, was die Neonazis und Rechtsradikale mit Ihren “Zeichen” bezwecken. Ich hoffe, damit zu meiner “Entnazifizierung” beigetragen zu haben. Deshalb verbitte ich mir auch, daß man mich -aus lauter Dummheit- als Neonazi oder Rechtsradikaler bezeichnet.

Wer ebenfalls mutig seinen Protest nach außen tragen will, das Motiv ist als T-Shirt und als Tasse käuflich zu erwerben.

Für den Rest meiner Leserschaft, also bis auf wenige fast alle Leser, noch ein Hinweis: Bitte folgen Sie den Links in meinen Beiträgen, um die Quellen für meine Aussagen zu verifizieren. Sollte dabei mal was schiefgehen, scheuen Sie sich nicht, sich bei mir zu melden um etwas zu korrigieren. Niemand ist unfehlbar, ich auch nicht. Oftmals benutze ich aber die Links, um weiterführende Informationen zu geben, die dann später in meinen Texten wieder auftauchen, wo sie dann u.U. etwas einsam dastehen, wenn man den dazugehörigen Hintergrund nicht kennt.

Und um ein für allemal eine Sache zu klären: Wenn ich hier im Zusammenhang mit Parteien oder Organisationen pauschaliere, allen Mitgliedern dieselbe Denke unterstelle, dann ist das vollkommen korrekt. Denn, sollte jemand aus diesen Vereinigungen anderer Meinung sein als deren Vorturner, muß er das nur laut genug sagen, so daß man es vernimmt (dann bekommt er/sie Absolution) oder -falls er nicht gehört wird- die Konsequenzen daraus ziehen und austreten, kündigen. Da solches Vorgehen von hier aus nicht erkennbar, ist eine Pauschalierung durchaus zulässig. Vielleicht führt es ja dazu, daß der eine oder andere “Verblendete” seine Denkmaschine anschaltet, benutzt, und erkennt, welch falschen Weg – den in Unterdrückung und Kommunismus- er geht.

 Michael Kuhn

oder sogar weniger, bis zur Bundestagswahl,
der daraufhin
wahrscheinlich folgenden Zeitenwende für den
Schießsport, die Jagd und das Waffensammeln,
sowie
dem damit verbundenen Verlust Ihrer Freiheitsrechte
und Ihrer Sport- u. Jagdwaffen
(auch der Druckluft- u. Kleinkaliberwaffen)

“WIR WERDEN SEHEN”

4 Responses to Gebrauchsanleitung für dieses Waffenblog

  1. Uwe Piontek says:

    Ich las Ihre Seite heute zum ersten Mal. Mein Kommentar: Einfach herrlich! Jeder Satz ein Volltreffer auf den Nagelkopf. Und so schön beißend ironisch.
    Mein zweiter Gedanke: Lesen und beeindruckt das auch die armseligen Figuren, die uns bewusst oder aus Dummheit das Leben schwer machen? Dazu zähle ich durchaus auch etliche gewählte Vertreter unserer diversen Verbände, die sich lieber buckelnd in vorauseilendem Gehorsam den gutmenschelnden Volksverhetzern anbiedern statt mannhaft und ihrem eigentlichen Auftrag gemäß die Interessen der Basis zu wahren.
    Und die anstehenden Wahlen? Vor dem Hintergrund des bisherigen Verhaltens gibt es doch keine echte Alternative, weder an den Rändern noch in der sogenannten Mitte. Die paar Aufrechten gehen doch völlig in dem Einheitsbrei unter.

  2. Herrlich geschrieben, wunderbar pointiert und mit Ironie gespickt, und das ohne den Inhalt ins lächerliche zu ziehen. Bleibt nur fraglich ob die Botschaft von denen, an die sie eigentlich gerichtet ist, auch so verstanden wird. Aus oben genannten Gründen vermutlich nicht. Keine Macht den Dummen!

  3. Toller Beitrag! Ich kenne diese Diskussion nur zu gut aus eigener Erfahrung! Manchmal sind Argumente einfach nicht gut durchdacht, geschweige denn stringent strukturiert. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Menschheit aus ihren Fehlern eines Tages lernen wird…

    Liebe Grüße
    Alex

  4. Ein toller Blog mit herrlichen pointierten Argumente, die ein minderbemittelter Comicleser wahrscheinlich nicht einmal zu verstehen vermag. Wie oft hatten wir selbst schon Diskussionen um dieses Thema…
    Danke für einen erneuten Vorstoß!!!
    Liebe Grüße
    Richard Kahnemann

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