Waffensteuer – es geht weiter, noch kein Ende abzusehen!

Daß die Stuttgarter Waffenbesitzer mit einer Waffensteuer abgezockt werden sollen hatte ich ja schon geschrieben. Vor etwa 4 Monaten berichtete ich schonmal über dieselbe Idee der LINKEN in Iserlohn.  Dort wird bereits heute über die Einführung der Waffenbesitzabgabe entschieden. Mal sehen, wie das dort ausgeht.

Damit ist allerdings noch kein Ende abzusehen, weitere Gemeinden denken schon über eine Einführung der Steuer nach. Der Städtetag BW empfiehlt „durch die Blume“ allen seinen Mitgliedern  ebenfalls eine solche Waffensteuer einzuführen: „Der Städtetag empfiehlt seinen Mitgliedern, diesen Empfehlungen streng zu folgen, falls sie eine Waffenbesitzsteuer einführen wollen. „Wir erwarten von der Steuer eine positive Lenkungswirkung, da vermutlich nicht wenige Waffenbesitzer ihre Waffen zurückgeben werden“, sagte Verbandssprecher Manfred Stehle„.

Nun, der Samen dieser neuen Idee der Geldbeschaffung für die klammen Gemeindekassen wird weiterhin auf fruchtbaren Boden fallen, das wird nicht nur auf BW beschränkt bleiben, da werden sich die Gemeinden aller Bundesländer anschließen, so sicher wie das Amen in der Kirche.

Die Unmoral, eine solche Steuer auf dem Leid der Hinterbliebenen zu begründen, zeigt aber, welch Geistes Kind die Initiatoren sind. Lesen Sie dazu bei Pro-Legal: Geschmacklos.

Der bereits überregulierte deutsche Staat will über die Einfuhr der Waffensteuer als ersten Schritt die Lebensumstände und Freiheiten seiner Bürger weiter einschränken. Der Staat und sein verlängerter Arm, in diesem Fall die Kommunen entscheiden, was wir brauchen und haben dürfen. Das erinnert an die Steuerung des Lebens in der DDR. Von diesen Regularien nicht betroffen bleiben nur Privilegierte, in der DDR zeichneten sich diese durch ein entsprechendes Parteibuch aus, in der Bundesrepublik durch ein entsprechendes finanzielles Polster.“

Der legale Waffenbesitz soll durch die kommende Steuer abgewürgt werden (obwohl Schober dabei skeptisch ist). Daß dadurch der illegale Waffenbesitz künstlich gefördert wird, die illegalen Waffenbesitzer aber nicht besteuert werden können und weiterhin existent sind, interessiert nicht. Man will halt erstmal die bekannten Waffenbesitzer „entwaffnen“ dann sind die im Fall der Fälle schon mal unbewaffnet. Merken Sie, wo’s hingeht? Das wird auch beim Luftgewehr und der Luftpistole nicht enden.

Das Krebsgeschwür unserer Demokratie, die GRÜNEN und LINKEN Kommunazisten, auch große Teile der SPD und der CDU bauen auf ein Matriarchat des Sozialismus. Da sind Waffenbesitzer suspekt, könnten die Waffen ja gegen die Despoten eingesetzt werden.

Warum geht es von Seiten der Politik immer nur gegen den legalen Waffenbesitz, nie gegen den illegalen? Das ist leicht zu beantworten. Legale Waffenbesitzer sind bekannt, mehrfach behördlich überprüft, regelmäßig dem sogenannten „Mittelstand“ zugehörig, Menschen in Lohn und Brot, anständig, strebsam, in der Öffentlichkeit eingebunden, sozial integriert und in ihren Vereinen sozial tätig . Vor solchen Menschen muß man als zukünftiges sozialistisches diktatorisches Regime einfach Angst haben, denn die Waffen dieser anständigen Leute könnten zur Durchsetzung des Artikels 20 (4) des Grundgesetzes verwendet werden, wenn man sie noch weiter drangsaliert und finanziell knechtet. Diese Angst der Politiker zeigt, daß es mit unserem Staat schon wesentlich schlechter bestellt ist, als man uns scheinen macht. Geschichte wiederholt sich, immer wieder. Wir stehen zur Zeit an einem solchen Wendepunkt. Ein liberales Waffengesetz zeichnet einen liberalen Staat aus, die Entwaffnung der Bevölkerung war immer und zu allen Zeiten der Beginn einer Diktatur, überall in der Welt. Auch die Hetze durch Medien und Politik gegen gewisse Bevölkerungsteile. Fällt Ihnen das auf, liebe Leser?

Wie dem auch sei, noch haben wir keine komplette Diktatur, jetzt gilt es erstmal die unselige Steuer vom Tisch zu bekommen. Armatix ist eine weitere Baustelle, die Blockiersysteme sollen ja noch dieses Jahr eingeführt werden. Was tun Sie, ja SIE! meine ich, dafür? Schreiben Sie täglich Ihre Abgeordneten an, telefonieren mit Ihnen, führen Sie Gespräche mit den zuständigen Politikern und Verbandsoberen? Ja? Vielen Dank dafür und machen Sie weiter so!

Und SIE? Sie, die Sie nichts unternehmen, Ihre Waffen aber trotzdem gerne behalten möchten? Wann bekommen Sie endlich Ihren Hintern hoch steigen Sie endlich auf und werden Mitglied bei unseren Vertreterorganisationen? Die FvLW und Pro-Legal reißen sich den „Arsch“ -auch für SIE!- auf, damit SIE auch zukünftig Ihre Waffen behalten dürfen. Mann, Mann, Mann, 12 Euro im Jahr und Ihre Stimme für die Verhandlungen, ist es das nicht wert? Diese Leute arbeiten ehrenamtlich, mit all den Stärken und Schwächen eines Ehrenamts. Das ist irgendwann mal ausgereizt. Es würden ja gerne weitere Profis eingestellt um die Arbeit zu machen, die kosten aber Geld, nicht wenig. Nur mit IHREM zusätzlichen Beitrag ist das zu stemmen. Von Ihnen wird nichts weiter verlangt, als Mitglied zu werden, keine weiteren Aktivitäten! Das erledigen dann andere für Sie und in Ihrem Auftrag.  Die Organisationen sind bereits gut aufgestellt, für einen überwältigenden Sieg gegen die Antiwaffenlobby fehlt halt genau IHR Mitgliedsbeitrag und Ihre Stimme für die Verhandlungen.

In der Schweiz hat es genau so funktioniert, weshalb nicht bei uns auch? Interessengemeinschaft Schießen Schweiz. Man hat die Volksinitiative „Volksentwaffnung“ einfach durch gute Lobbyarbeit und Argumentation ausgehebelt, die Schweizer dürfen ihre Waffen behalten. Das klappte nur durch Zusammenhalt und monetäre Unterstützung. Also: Treten Sie einer oder allen der Organisationen bei, am besten noch heute! Und vielen Dank schon jetzt dafür!

Ein Kommentar bei Visier auf der Startseite, auch hier vom DWJ.  Die FvLW hat schon reagiert.

Bitte verbreiten Sie diesen Artikel per Mail weiter! Und lesen Sie mein Blog, weitere interessante Informationen sind garantiert!

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Stuttgarter Waffenbesitzer sollen zur Kasse gebeten werden!

Der Stadtkasse Stuttgart fehlen 5 Millionen Euro. Da kann man schon mal auf saublöde Gedanken kommen, wenn man CDU-Bürgermeister ist: „OB Wolfgang Schuster und Finanzbürgermeister Michael Föll (CDU) wollen offenbar lieber einen Teil der Waffenbesitzer schröpfen.“ Eine „Waffenbesitzabgabe“ soll’s jetzt richten, natürlich wieder mal auf Winnenden bezogen, das AAW hat auch hier seine Finger im Spiel. Stuttgarter Nachrichten.

Zudem könnten Schuster und Föll die Steuer auch zum Steuerungsinstrument erklären. So mancher Waffenbesitzer könnte dadurch den entscheidenden Anreiz bekommen, sich selbst zu entwaffnen oder geerbte Waffen endlich abzugeben.“ Na, da haben wir doch die Motivation. Waffen raus aus dem Volk! Man spricht von 150 Euro, ob gesamt oder pro Waffe ist noch nicht entschieden. Das kann teuer werden. Beschlossen sind 100 Euro pro Waffe. Das wird teuer!

Allerdings – die Weisheit haben die Stuttgarter anscheinend nicht mit Löffeln gefressen. So produzierte man in der Vergangenheit illegale Waffen (lesen!), aus reiner Faulheit und Dummheit. Jetzt „vergißt“ man, daß die Gutachter des Städtetags  die Waffenbesitzabgabe nur für zulässig halten, wenn jene davon befreit bleiben, die von Berufs wegen eine Waffe tragen müssen, Sportschützen oder gefährdete Personen sind. Die Steuer kann also nur Altbesitzer und Erben von Waffen treffen, evtl. noch Waffensammler, Waffenhändler/hersteller. Die meisten der Altbesitzer sind aber gestorben, die Erben weitestgehend nicht bekannt, der Verbleib der etwa 7.500 Waffen ungewiss. Dumm, dümmer, Stuttgart.

So richtig die Dummen sind dann aber die  bekannten Altbesitzer und Erben, aber auch die Waffensammler. An deren Stelle würde ich mich gegen die neue Steuer wehren, Argumente gibt’s weiter oben genug. Gleichbehandlung und so……….Oder wie finden Sie das, wenn die illegalen Waffenbesitzer ganz offiziell ihre Steuer hinterziehen dürfen?

Den Altbesitzern, Erben, Waffensammlern, rate ich noch: Treten Sie einem Schützenverein bei! Sie werden damit automatisch Sportschütze, können nach einem Jahr Mitgliedschaft und 12 Trainingsterminen Ihre eigenen Waffen als Sportwaffen nutzen und schlagen die Schlaumeier im Rathaus mit ihren eigenen Waffen!

EDIT 06.07.2010: Die Katze ist aus dem Sack, der Beweis daß das AAW und die Grünen dahinter stecken erbracht. Interview bei Wild und Hund. Die selben Argumente, die gleiche Sprache, wie auswendig gelernt. KK=gut=wenig Steuern, GK=böse=hohe Steuern. Zentrale Lagerung usw……..

Die Sportschützen will man jetzt auch ohne Ausnahmen drankriegen, es sei denn, man schenkt die Waffen dem Verein und diese werden auch dort gelagert. Kommt Ihnen bekannt vor? Mir auch. Politiker=Abschaum der Menschheit?

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Aktionsbündnis positioniert sich erneut

-gegen wen wohl? Sie ahnen es schon, liebe Leser, die Waffenbesitzer, speziell die Sportschützen, sind wieder mal dran, ebenso die Gamer mit ihren „Killerspielen“. Von anderen Vorschlägen und Maßnahmen um „Gewalt an Schulen“ zu verhindern, hört man von diesen verblendeten Ideologen -wie immer-  nichts. War ja auch klar, das paßt nicht ins Geschäftsmodell:“Mit Mitleid Geld verdienen“.

Dieser Appell an den Deutschen Bundestag wurde übergeben, gebetsmühlenartig werden die immer wieder gleichen, schon mehrmals im Bundestag behandelten, Forderungen gestellt. Ich bin mal gespannt, wann die Politiker davon „die Schnauze voll“ haben.

Was fällt in diesem Papier auf? Nun, das Geschäftsmodell wird erklärt: „Es wurde, um die Nachhaltigkeit unserer Ziele durch zu setzen, eine selbstständige kirchliche Stiftung gegründet…“.Man will dabei „konzentriert und konsequent“ vorgehen. Das wissen wir schon lange.

Dann behauptet man, daß „signifikante Besonderheiten eine zentrale Rolle bei der Durchführung der Taten spielen„. Welche das sind? Na klar doch: Die Schußwaffen und die Killerspiele. Dabei wissen die AAW-ler genau, daß sie unverschämt lügen. Hier eine Chronologie der „Amokläufe“ in Deutschland. Zeigt deutlich, daß doch ganz gerne auch andere Tatmittel als Schußwaffen verwendet werden und daß es sich nicht immer um Taten an Schulen und Schüler als Täter handelt, im Gegenteil. Auch handelte es sich in nur zwei Fällen um Sportschützen, der Täter von Erfurt wurde nur Mitglied in einem Schützenverein um sich Waffen zu besorgen, die Täter von Eislingen ebenfalls.

Die Schußwaffen, die männlichen Verwandten (warum sagt man nicht Vater, ist das so schwer?) gehören sind „unzureichend gesichert“ und „zuhause aufbewahrt„. Haben Sie es vernommen? Armatix läßt grüßen. Dies ist insofern bemerkenswert, als daß die Bundesregierung mehrmals erklärt hat, daß die zentrale Lagerung in Schützenhäusern nicht zweckmäßig und insofern indiskutabel ist. Warum stellt das AAW/Armatix diese Forderung trotzdem immer und immer wieder, obwohl man sich dessen bewußt ist? Na klar doch – man hofft darauf, daß die Regierung wenigstens die „unzureichende Sicherung“ abstellt und den Armatix-Dildo für die zusätzliche Sicherung der Waffen im Tresor (welch ein Schwachsinn) vorschreibt. Womit dann wenigstens ein Ziel des AAW erreicht wäre – die eigenen Finanzen kräftig aufbessern.

Auch ist es mit der Behauptung der „enormen Treffsicherheit durch jahrelange Übung mit Schußwaffen und Computerspielen“ nicht so weit her, nur zwei Attentäter (Erfurt, Eislingen) übten (unregelmäßig), der Attentäter von Winnenden war kein Schützenvereinsmitglied (obwohl oft behauptet) und nur wenige Male mit seinem Vater im Schützenhaus.

Auf gut deutsch: Das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden versucht die Öffentlichkeit und die Politik – aus rein finanziellen Gründen und Eigennutz – an der Nase herumzuführen. Dazu paßt dann der Schlußsatz des Pamphlets, in dem man die verantwortlichen Politiker -dieselben, an die man seine Forderungen stellt- nochmal so richtig anpißt: „Eine Gesellschaft, deren Verantwortungsträger hier nicht mehr wissen, wie sie sich zu entscheiden haben, ist auf dem Weg sich selbst aufzugeben. Das Handeln der Vertreter diese Volkes wird in seinem Zögern wie in seiner Konsequenz Signale setzen.“

Bitte lesen Sie die weiteren Artikel meines Waffenblogs dazu.

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Deutschland unter Waffen

Die ARD hat letzte Nacht einen sehr guten Beitrag zum Thema Sportschießen in Deutschland gebracht. Neutral und ausgewogen, beide Seiten, die Sportschützen als auch die Gegner des legalen Waffenbesitzes durften ihre Meinung kundtun. Die immer wieder falsche Leier von 50% Verstößen bei Aufbewahrungskontrollen durfte natürlich nicht fehlen*, ansonsten aber ein rundum gelungener Beitrag. Die Argumente der Waffengegner wurden durch Fakten, welche für den legalen Waffenbesitz und die Sportschützen sprechen, entkräftet.

Hier anzuschauen: Deutschland unter Waffen. 44 Minuten, die sich lohnen. Eine Wiederholung kann  am Sonntag, 04. Juli, um 16.03 Uhr, auf Eins Extra angeschaut werden.

Volksverhetzend äußerte sich Ministerialrat a.D. Brenneke (ein erklärter Gegner legalen Waffenbesitzes), indem er die Sportschützen als „fremde Heere Mitte“ in Bezug zu den „fremden Heeren Ost“ des dritten Reiches setzte. Eine peinliche Vorstellung. Er behauptet quasi, Sportschützen wären wie eine Nazi-Organisation, die „geheimdienstlich“ agiert. Für diejenigen, die Herrn Brenneke nicht kennen: Dieser Herr hat auch den unseligen Satz in einem Entwurf des Waffengesetzes geprägt: „Waffen sind demnach Gegenstände, die ihrem Wesen nach dazu bestimmt sind zur Befolgung der Gesetze gegen Bürger eingesetzt zu werden.“ Man sieht schon, welch Geistes Kind er ist……. Wobei: Vielleicht denkt die Politik ja tatsächlich, wir Sportschützen wären ein „fremdes Heer“ das entwaffnet werden muß? So abwegig ist das nicht, vielleicht hat Herr Brenneke diese Gedanken ungewollt entlarvt. Wirtschaftskrise? Soziale Unruhen?

Auch Herr Jansen vom BDK (kleine Splittergewerkschaft der Kriminalbeamten, Handlanger des AAW) sollte nun etwas über „englische Verhältnisse“ gelernt haben, seine Verbreitung von Falschinformationen wurde unter anderem von Herrn Dicke, Vertreter der vielfach größeren Gewerkschaft der Polizei, aufgezeigt.

Schauen Sie sich den Film an und bilden Sie sich Ihre Meinung.

*Tatsächlich wurde nur ein geringer Bruchteil der Waffenbesitzer kontrolliert, nämlich diejenigen, welche ihrer Pflicht zum Nachweis der Aufbewahrung eben nicht nachgekommen waren. Dies betraf i.d.R. sehr alte Menschen, auch Erbwaffenbesitzer, die von den neuen Aufbewahrungspflichten noch nicht einmal etwas wußten.

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Armatix – Strippenzieher im Hintergrund?

In meinem letzten Beitrag: „Wer sind eigentlich die Gegner eines liberalen Waffenrechts?“ habe ich die Verknüpfungen der Firma Armatix mit dem Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden aufgezeigt. Daraufhin wurde ich gefragt, ob denn das tatsächlich stimme, daß ein Waffenhersteller mit dem AAW zusammenarbeitet, das wäre doch kontraproduktiv.

Nun, daß Armatix außer biometrischen Waffenblockiersystemen auch biometrische Waffen herstellt ist vielen bis jetzt noch unbekannt. Schauen Sie sich mal die Target-Kontrolle an. „Die Waffe funktioniert nur, wenn Sie autorisiert sind und Sie mit der Waffe die Zielscheibe anvisieren. Außerhalb des Zielbereichs wird die Waffe sofort deaktiviert. Ein Missbrauch der Waffe gegen Personen oder Gegenstände außerhalb des Zielbereichs ist daher nicht möglich. Armatix Targetkontrolle ermöglicht sportliches Schiessen ohne Kompromisse.“

Hört sich doch gut an, oder? Wir ersetzen mal schnell die 10 Millionen registrierten Waffen mit unserer Smartgun, dann kann kein „Amoklauf“ mehr stattfinden. Schöne heile Welt. Wenn da nicht noch die 20 Millionen illegale Waffen wären. Und die Molotow-Cocktails. Und die Messer und Äxte. Und selbstgebaute Flammenwerfer.

Zudem ist dieses Plastikteil (gibt’s bezeichnenderweise nur in Kleinkaliber) noch nicht mal für den Kleinkaliberschießsport geeignet, da sind andere Griffe, Lauflängen und Abzüge gefragt, individuelle Sportgeräte halt. Oder darf in Zukunft nur noch der Super-Armatix-Cup geschossen werden?

Jedenfalls verfolgt Armatix ganz normale Firmenziele: Geld verdienen. Und da wollen die Herren Dietel und Mauch so richtig groß einsteigen. Wenn die Ermächtigung zur Einführung zusätzlicher Waffensicherung, von welcher die Bundesregierung noch dieses Jahr Gebrauch machen will, wahrgenommen und die biometrische Sicherung vorgeschrieben wird, ja dann, dann ist Geldzählen angesagt. Bei 10 Millionen zu blockierenden Waffen mit etwa 16-17 Millionen Läufen (Flinten, Drillinge) rechnet man vermutlich mit einem Gewinn von über 2 Milliarden Euro.

Wenn dann zukünftig, nach der Armatix-Strategie, nur noch überwiegend Smartguns gekauft werden, weil andere Waffen durch die Blockierung zu teuer werden (oder die Smartgun von der Politik vorgeschrieben?), dann ist das Unternehmensziel mit weiteren kassierten Milliarden erreicht.

Aber: Noch ist es nicht soweit. Vor dem Geldsegen steht erstmal die Lobbyarbeit, schließlich muß der Gesetzgeber ja überzeugt werden, daß die Armatix-Systeme der Weisheit letzter Schluß sind und die Rettung der Menschheit bedeuten. In den GRÜNEN hat man hier willfährige Helfer gefunden, zu dumm (oder schlau genug?) die Hintergründe zu erkennen.

Auch das AAW hat man begeistert, dort ist man getarnt als Fa. „Quellsysteme GmbH“ Stiftungszeichner. Wer es noch nicht gemerkt hat, Anschrift und Geschäftsführer sind bei Armatix und Quellsysteme dieselben, nämlich Herr Dietel aus Unterföhring. Noch ein feines Fundstück – bei 0:44 und 1:31 befindet sich Stiftungsmitgründer und Waffenproduzent Dietel (getarnt als „Quellsysteme GmbH“) in der ersten Reihe, der gelockte Herr ist es.

Was glauben Sie, weshalb ein Waffen- und Blockiersystemhersteller sich finanziell im AAW engagiert? Dessen natürliche Ressourcen nutzt, wie da wären: Betroffenheitsbonus in der Öffentlichkeit, ideologische Verblendung der Akteure, notwendige Sicherung deren eigener Existenz und Einkommens, internationale Verbindungen (IANSA), politische Verbindungen zu GRÜNEN, SPD und LINKSPARTEI. Ich erinnere, es geht um mehrere Milliarden Euro. Da sind diese Investitionen doch Peanuts.

Meine Meinung: der Waffenhersteller Armatix unterstützt durch die Hintertür „Quellsysteme“ das AAW, sichert dessen finanzielles Fortbestehen, natürlich auch das der AAW-Funktionäre und sich selbst damit die Geldbeutel der Waffenbesitzer. Eine (schmutzige?) Hand wäscht die andere. Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile, Synergieeffekte werden gerne mitgenommen.

Im Schnitt besitzt jeder registrierte Waffenbesitzer 4,2 Waffen mit etwa 5 Läufen, macht mittlerweile grob 1.500 – 2.000 Euro zusätzliche Kosten pro Nase für Armatix-Waffensicherungen. Und diese taugen nicht mal was. Auch die Smartgun will nicht so recht funktionieren. Bei 0:52 macht’s Klick wo es nicht sollte. Trotzdem beharrt die Bundesregierung auf die Einführung zusätzlicher Sicherungssysteme. Gesteuert von dafür empfänglichen Politikern. Und -wir erinnern uns- die nächste Forderung wird mit Sicherheit die nach der Smartgun sein. Oder was glauben Sie, für welchen Zweck so etwas von einer gewinnorientierten Firma entwickelt wird? Aus reiner Menschenfreundlichkeit?

Wie finden Sie das, liebe Leser? Sie können mir Ihre Meinung ruhig mitteilen. Gerne aber auch Ihren Abgeordneten.

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Wer sind eigentlich die Gegner eines liberalen Waffenrechts?

Man könnte jetzt kurz und bündig sagen: Die Grünen, die Linken, das AAW. Stimmt auch in gewissem Maße, aber ganz so einfach ist es dann doch nicht. Hier mal meine Sicht der Dinge:

Zuerst muß man in Erfahrung bringen, wem es nützt, daß  legaler Waffenbesitz eingeschränkt oder verboten wird. Nicht der illegale, der ist seit Jahrzehnten verboten, dennoch sind in Deutschland zwischen 20 und 30 Millionen illegale Waffen im unkontrollierbaren Umlauf.

Cui bono? Nur jemand, der finanzielle Vorteile daraus hat, kann an Einschränkungen oder gar Verboten Interesse haben. Ideelle oder moralische Hintergründe (oder man ist einfach nur dumm und ignoriert alle Fakten) können wegen der Vielzahl illegaler Waffen gar nicht greifen, denn deren Besitzer sind halt nicht bekannt, die Besitzer der legalen Waffen sind aber registriert und namentlich bekannt.

Fangen wir mit dem Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden an. Wie schon bei „Ehrenwerte Gesellschaft“ erwähnt, sind tatsächlich nur drei Angehörige von 15 Opferangehörigenfamilien dort aktiv. Das verwundert, sind doch alle anderen gleichsam von dem Vorfall betroffen. Zwei der Eltern von erschossenen Kindern, Hardy Schober und Gisela Mayer, sind bei der Stiftung bzw. dem Förderverein federführend, als hauptamtlich angestellte Geschäftsführer tätig. Das dürfte mit einem gewissen Salär (über dessen Höhe man bequemerweise selbst entscheiden kann) verbunden sein, Spesen, Hotel- und Reisekosten kommen dazu. So ein fester Job bei einer Stiftung ist ja in jedem Fall besser als seine Brötchen als selbständiger Versicherungsvertreter zu verdienen, oder als  freiberufliche Seelenklempnerin.

Das Aktionsbündnis und die Stiftung wurde nur zum Zweck des Geldverdienens gegründet, das beweist dieses Interview (ab 2 Minuten 45 Sekunden), Schober: „Wir haben eine Stiftung gegründet, daß wir immer an dem Thema (Verbot des privaten Waffenbesitzes) dranbleiben, wir wollen einfach die Made im Speck sein…..“ So einfach kann man sein Geschäftsprinzip in kurzer Zeit erklären. Es geht nicht um die Verhütung zukünftiger Schulattentate, wie man es sich auf die Fahnen geschrieben hat, nein, ausschließlich der legale Waffenbesitz soll bekämpft werden. Braucht es mehr Beweise? Die Hauptakteure des AAW sind finanzielle Nutznießer.

Wer profitiert noch? Da hätten wir die Firma Armatix im Angebot. Dieses Unternehmen versucht seit einigen Jahren gewisse, dafür empfängliche, Politiker zu überzeugen, daß jede legale Waffe in Deutschland zusätzlich mit ihren Blockiersystemen ausgestattet sein muß. Sie haben es fast geschafft, die Bundesregierung will im Herbst von der Ermächtigung zur Einführung weiterer Blockiersysteme Gebrauch machen. Für Armatix geht es um mehr, als die vielleicht Hunderttausend Euro für Schober/Mayer, man rechnet mit etwa 2 Milliarden Euro Gewinn, nur in Deutschland. Ganz schöner Brocken, dafür lohnt es sich zu kämpfen. Und zu investieren.

Weil man das Geld für diese Investitionen nicht hat (man verkauft noch zu wenig), bekommt man es vermutlich von seiner Mutter, der Firma Simons Voss, einem der größten Hersteller von Schließsystemen weltweit, zugeschossen. Und damit das AAW seine Geschäftsführer bezahlen kann, beteiligt man sich an der Stiftung. Unter unverfänglichem Namen, wer würde hinter „Quellsystem“ Simons Voss und Armatix vermuten? Ist aber so. Armatix ist also finanzieller Nutznießer. Von der Summe her betrachtet sogar Hauptnutznießer.

So wie sich die Sache jetzt darstellt, distanzieren sich die anderen 12 Opferfamilien des „Amoklaufs“ von Winnenden vom AAW/Armatix. Eben wegen dieser finanziellen Machenschaften, die das Leid der Hinterbliebenen zum Geschäftsmodell haben. Wie empfinden Sie das, liebe Leser?

Dann wären da noch die Politiker. Nicht alle. Nur dafür empfängliche. Diejenigen, die gelernt haben, wie man z.B. Parteispenden verschlüsselt damit sie unverfänglich in den Unterlagen auftauchen. Dafür erstellt man dann beispielsweise Gesetzesvorlagen (siehe weiter unten) mit abstrusen Forderungen. Ist man vielleicht schon zufrieden, wenn wenigstens das Milliarden-Euro-Ziel der Biometrie-Blockiersystem-Einführung erreicht ist? Oder Beamte in Ministerien, die das Armatix-System den Ministern und Abgeordneten schmackhaft machen, obwohl sie genau wissen daß es nichts taugt und in Sekunden aus der Waffe entfernt werden kann. Ich könnte mir doch tatsächlich vorstellen, daß jemand der Armatix unterstützt und empfiehlt finanzieller Nutznießer ist.

Gerade in jüngster Zeit, letzten Freitag, 18.06.2010, haben Das B90-Die Grünen wieder einen (den, den sie immer nehmen 🙂 ) Antrag auf Verschärfung des Waffenrechts gestellt, mit dem -erstmal- vorläufigen Ziel des Verbots aller Faustfeuerwaffen. Hier und hier habe ich darüber berichtet. Das Sitzungsprotokoll gibt Auskunft, sehr interessant zu lesen. Sehr interessant vor allem deswegen, weil es die Gedankengänge der Grünen und auch der Linken deutlich aufzeigt. Vor allem auch deren Pöbeleien vor dem hohen Haus, geschmacklos und wenig neutral  – auch die Linken-Vizepräsidentin. Zum Glück wurden sie so richtig abgewatscht, ich habe mich darüber gefreut.

Nun, die Grünen und die Linken stellen die Forderungen nach einem Verbot des legalen Waffenbesitzes, bzw. weiteren Sicherungen und Kontrollen in schöner Regelmäßigkeit. Die fordern auch noch mehr, wenn der Tag lang ist, produzieren mehr Müll als dem Bundestag gut tut. Und ignorieren die Antworten der Regierung als hätte diese nie etwas gesagt. Grüne und Linke finanzielle Nutznießer? Vielleicht. Warum sonst sollten Sie immer hinter uns her sein? In jedem Fall sind sie aber erkennbare Gegner eines liberalen Waffenrechts und Unterstützer des AAW/Armatix.

Was ist eigentlich mit den Abgeordneten Scheer und Altpeter von der SPD? Originalton Scheer bei der Debatte letzte Woche: „Es gibt in der SPD-Fraktion nicht nur mich, sondern auch viele andere, die mit dem, was der Kollege der Grünen zu dieser Frage hier ausführlich dargelegt hat, mehr übereinstimmen. – Ich denke, das sollte hier festgestellt werden.“ Gut, wir haben festgestellt, daß Scheer ein Gegner liberaler Waffengesetze ist, daß er das AAW/Armatix unterstützt und für viele andere SPD-Abgeordnete spricht, die wie er eigentlich verkappte Grüne sind.

Daß die SPD (trotz sonstiger sehr vernünftiger Aussagen) das Armatix-System weiterhin favorisiert, sieht man an der Aussage von Frau Fograscher: „Es gibt technische Entwicklungen und Fortschritte bei Sicherungssystemen für Waffenschränke und Waffen.Wenn diese ausgereift sind (außer Armatix sind alle Systeme ausgereift!), werden wir erneut darüber beraten, ob die Standards im Waffenrecht angepasst werden müssen.“ Sie sehen, liebe Leser, auch die SPD unterstützt offen Armatix.

Sie wissen nun, wer die Gegner und Feinde eines liberalen Waffengesetzes in Deutschland sind. Sie haben auch erfahren, daß die Bundesregierung im Herbst -definitiv- zusätzliche Blockiersysteme vorschreiben wird.

Sie wissen, daß die Grünen, die Linken und die SPD Armatix favorisieren und unterstützen. Nachdem die Ermächtigung aber durch den Bundesrat abgesegnet werden muß, wartet man bis zum Herbst damit, dann sind dank der neuen Rot/Grün/Dunkelrot-Regierung in NRW die Mehrheiten im Bundesrat so, daß die CDU/FDP (die gegen weitere Verschärfungen sind) untergebuttert wird. Danke Frau Kraft, daß Sie die Ypsilanti machen…..

Der Bundesrat hat hat 69 Mitglieder. 35 Stimmen werden für eine absolute Mehrheit gebraucht. CDU/FDP haben jetzt nur noch 31 statt vorher 37 Stimmen. SPD/Grüne/Linke kommen zusammen auf 38 Stimmen. Wie die Abstimmung zur Einführung neuer Waffenblockiersysteme wohl ausgehen wird? Für welches System sich der Bundesrat wohl entscheiden wird? Wir werden sehen.

Ich wollte Sie nur informieren, daß, sollte Armatix Gesetz werden, für jeden Lauf den Sie besitzen durchschnittlich 300 Euro fällig werden. Rechnen Sie selbst. Es gäbe noch eine günstigere Biometrie-Möglichkeit, ein biometrisches Schloß am Waffenschrank. Da noch keines zur Zertifizierung eingereicht wurde wird’s aber wohl auch keines geben……..

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Nachrichten, die Sie NICHT im Fernsehen schauen können

Ab etwa 2 Minuten 43 Sekunden wird’s dann richtig interessant.

Nachrichten, die Sie NICHT im Fernsehen schauen können

KLICK

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Deutsche Waffengegner erhalten offiziell internationale Unterstützung

Was ich hier, unter „Ehrenwerte Gesellschaft“ angekündigt habe hat sich nun bewahrheitet. Das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden hat sich mit der IANSA zusammengeschlossen. Damit ist nun klar, daß das AAW unser größter Gegner im Kampf um ein liberales Waffengesetz ist. Hier die Bekanntmachung.

Nun sollte auch dem letzten klar sein, wie wichtig es ist, den Waffenlobbyorganisationen beizutreten. Oder wollt Ihr eure Waffen abgeben, euren Sport, euer Hobby zerstört sehen, wie in England und  Australien schon geschehen? Jetzt wird es Ernst, Leute! Man will uns vernichten, das ist die Kampfansage!

Das Aktionsbündnis verspricht sich von der Zusammenarbeit mit der IANSA den Druck auf die Waffenlobby und Politik in Deutschland zu erhöhen. Das im vergangenen Jahr geänderte Waffengesetz bietet immer noch zu viele Schlupflöcher. Waffenkontrollen werden nicht oder viel zu selten durchgeführt. Und wenn es zu Kontrollen kommt, dann mit erschreckenden Ergebnissen und fast immer ohne die vom Gesetzgeber vorgesehenen Konsequenzen. Bei Waffenkontrollen wurden in über 50% aller Fälle Verstöße gegen das Waffengesetz festgestellt. Die Regierung muss sich den Vorwurf gefallen lassen, nicht genug für die Einhaltung der Gesetze zu unternehmen.“

Um seine Ziele zu erreichen verdreht man sogar ganz ungeniert die Tatsachen, die angeblichen 50% Verstöße waren tatsächlich nur etwa 2% aller Waffenbesitzer, überwiegend ältere „Altbesitzer“ die von den Gesetzesänderungen gar nichts mehr mitbekommen haben. Aber Hauptsache, der Job der Geschäftsführer ist bis zur Rente gesichert.

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Abgewatscht

Aber so richtig. Ich mußte ein paarmal schmunzeln, als ich die Bundestagsdebatte im Parlamentsfernsehen verfolgte. Die Grünen haben mit ihrem Antrag -wie ich es mir wünschte- so richtig eins auf die Mütze bekommen. Petra Pau (DIE LINKE.), Bundestagsvizepräsidentin, leitete die Debatte (allerdings ziemlich arrogant und wenig neutral). Die Anwesenden des Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden und von „Keine Mordwaffen als Sportwaffen“ haben auch etwas betreten dreingeschaut und dürften jetzt -hoffentlich- auf den Boden der Tatsachen zurückgekehrt sein. Anscheinend nützt es nichts, wenn man immer nur nach den Sportschützen tritt.

Wolfgang Wieland von den Grünen hat den Antrag vorgetragen.  Mit viel Polemik und Pathos forderte er gebetsmühlenartig das faktische Verbot des Sportschießens. Fakten interessieren nicht, Hauptsache man hat eine Meinung. 

Die Arbeit von FvLW und Pro-Legal hat aber auch Früchte getragen, Frau Gabriele Fograscher (SPD) hat sich -dank guter Aufklärung von Seiten der Waffenlobby- vom Saulus zum Paulus gewandelt. Sie zeigte sich gut vorbereitet, ihr Redebeitrag war ganz im Sinne der Legalwaffenbesitzer (das war beileibe nicht immer so!), bis auf die Tatsache, daß die SPD den Biometriegedanken noch nicht aufgegeben hat. Daran muß noch gearbeitet werden. Ich hoffe daß sie für alle Mitglieder der SPD-Fraktion gesprochen hat. Es ist aber eher nicht so, dazu später. Ihr Redebeitrag ist hier zu finden.

Günter Lach von der CDU/CSU-Fraktion hat sich mit seinem ersten Redebeitrag vor dem hohen Haus wacker geschlagen, etwas unsicher beim Vortrag, aber fest in der Sache. Er war ebenfalls sehr gut präpariert, das konnte man aber erwarten, ist er doch selbst aktiver Sportschütze. Bemerkenswert die Reaktionen der Grünen und Linken auf seinen Beitrag, auch die Vizepräsidentin (Linke) konnte sich einen abwertenden Kommentar nicht ersparen. Peinlich.

Serkan Tören (gut vorbereitet)von der FDP hat kurz und bündig klar gestellt, daß nicht die Waffen, sondern der Mensch der sie einsetzt das Problem ist. Er schalt die Symbolpolitik der Grünen, Sportschützen und Jäger werden einem Generalverdacht ausgesetzt. Er empfiehlt, lieber aufrichtig an die tatsächlichen Probleme heranzugehen. Besonders gut hat mir gefallen, als er den Waffengegnern vorwirft, unvorbereitet zur Sitzung zu kommen. Hier sein Beitrag, der argumentativ genau auf unserer Linie ist.

Frank Tempel von den Linken hat nach einem rhetorischen Schwenk in die Kerbe der Grünen geschlagen, das war aber zu erwarten. Er fordert unter anderem noch mehr unangekündigte Kontrollen.

Den Vogel abgeschossen hat aber Hermann Scheer, welcher unangemeldet das Wort ergriff und deutlich (naja, eher etwas verlegen, das AAW war ja schließlich auch anwesend) klarstellte, daß vor allem nicht er, aber auch nicht alle Abgeordneten der SPD so denken wie Frau Fograscher, sondern genauso wie die Grünen. Hoffentlich wird er von seiner Fraktion dafür gerügt. Und hoffentlich ist es nicht wahr. Aber der gute Mann nimmt es ja sonst auch nicht so ernst mit der Wahrheit. Vielleicht war er ja so angepisst, weil am Mittwoch sein Remstalforum kräftig in die Hose ging, gerademal 50 Anwesende, über 20% davon Sportschützen.

Abschließend bleibt festzustellen, daß die Kuh noch lange nicht vom Eis ist, der Antrag geht in die Ausschüsse und wird dort weiter beraten. Da kann noch viel passieren, wie die Vergangenheit leider oft genug gezeigt hat.

Es ging vorerst -für heute- nochmal gut. Aber wissen Sie auch warum, liebe Leser, liebe Sportschützen, Jäger und Waffensammler? Weil unsere Lobbyorganisationen so langsam ins funktionieren kommen. Es könnte aber noch viel mehr unternommen werden, um unser Image in der Öffentlichkeit in der richtigen Farbe darzustellen, allein, es fehlt das Geld dazu! Deshalb noch einmal die Aufforderung an alle Sportschützen, Jäger und Sammler, an den Groß- und Einzelhandel, an die Schützen- und Jagdverbände: Springen Sie über Ihren Schatten! Gehen Sie gemeinsam mit uns den Weg der Guten! Treten Sie den Lobbyorganisationen bei! Was sind schon 12 Euro im Jahr im Verhältnis zum Wert Ihrer Waffen? 

Das Sitzungsprotokoll zum nachlesen gibt’s vom Bundestagsserver. Wer gerne lustige Theaterstückchen anschaut wird hier sicherlich zum Lachen gebracht, wenn man die Zwischenrufe der Grünen und Linken liest.

Bitte lesen Sie auch meine anderen Beiträge und verbreiten sie an Ihre Kameraden weiter. Vielen Dank dafür! Kommentare wie immer erwünscht.

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Die Grünen wieder mal

Wie die Faust aufs Auge zu meinen letzten beiden Artikeln paßt das, was am Freitag um 13:20h in erster Lesung beim Bundestag auf dem Tisch liegt:

Ein erneuter Antrag auf faktisches Verbot des Großkaliber- und Kleinkaliberschießsports. Diesmal soll es auch den Jägern an den Kragen gehen.

Ideologisch verbohrte Demagogen, lernresistent, beratungsresistent und anscheinend zuviel afghanisches Müsli gefressen. Lesen Sie selbst, was die sich wieder ausgedacht haben.

Der Hintergrund ausgerechnet dieses Termins wird wohl sein, daß ebenfalls am Freitag eine Unterschriftenliste des Aktionsbündnisses Winnenden gegen Waffenbesitz medienwirksam an die Grünen abgegeben werden soll. So ist man wieder mal gemeinsam in Presse und Fernsehen, eine Hand wäscht die andere.

Ich für meinen Teil wasche meine Hände dann wenn sie dreckig sind.

Auf der anderen Seite sollte man diesen Müsli-Taliban -von Seiten der Regierung- mal ein’s auf die Mütze geben, wegen wiederholten groben Unfugs. Diese Gesetzesvorlage versuchten die Grünen und Grüninnen nämlich schon mehrfach beim Bundestag unterzubringen.

EDIT.  Bei Keine-Waffen werden die Väter des Gedankens entlarvt. Interessante Hintergründe werden aufgedeckt!

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