Vollzugshinweise Waffenrecht

Das Bayerische Staatsministerium des Inneren hat Vollzugshinweise zum neuen Waffenrecht herausgegeben. Damit ist zumindest für Bayern ein Stück Unsicherheit für die Legalwaffenbesitzer und die es werden wollen beseitigt. Die Vollzugshinweise wurden m.E. mit Augenmaß verfasst.

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Moralisierende Gutmenschen – heute: Coca Cola

Der Rheinische Schützenbund wollte die Fa. Coca-Cola als Sponsor für eine Veranstaltung gewinnen. Coca-Cola wirbt damit, das Gemeinwohl zu fördern, ist also der richtige Ansprechpartner für so etwas. Sollte man denken, oder?

Naja, so einfach war es dann doch nicht, kann man hier beim RSB nachlesen. Irgendwie steht das für mich im Gegensatz zu dieser Erklärung von Coca-Cola.  Vor allem dieser Satz: Aufgrund von Ereignissen in Deutschland und der USA wird sich die CCEAG nicht im Bereich Sportaktivitäten die mit Schußwaffen etc, zutun haben beteiligen.“ zeugt von einer gutmenschlichen Einstellung welche tatsächlich nach guten und bösen Sportarten unterscheidet.

Die Antwort von Coca-Cola heißt: Fußball ist gut, Schießsport ist böse. Vielen Dank für diese Diskriminierung aller Sportschützen in Deutschland und der Welt. Vielen Dank auch für die Nachricht, daß Coca Cola lieber einen Sport mit jährlich mehreren Tausend Verletzten und auch Toten, mit Milliardenschäden für die Allgemeinheit unterstützt als den Schießsport, wo nachweislich so gut wie überhaupt nichts passiert.

Nun, nachdem Coca-Cola nichts mit uns zu tun haben möchte kann ja jeder mal für sich entscheiden mit welchen Produkten aus dem Portfolio der Coca-Cola-GmbH  man in Zukunft auch nichts mehr zu tun haben möchte…..

Ich für meinen Teil werde diese Produkte in Zukunft meiden. Vielleicht folgen ja noch viele meinem Beispiel? Vielleicht überlegt sich ja mal der eine oder andere Vereinsvorstand von wem er in Zukunft seine Getränke bezieht?

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Malleus Possessorum Armorum Permissorum – Was aus dem Hexenhammer geworden ist…..

Nach langem Nachdenken hat sich jetzt auch die katholische Kirche zum Thema legaler Waffenbesitz geäußert. Nein, keine Bulle vom Papst, aber so ein kleines Lichtchen aus dem Radio hat jetzt schon ein paarmal die Lanze gegen uns Legalwaffenbesitzer ausgefahren, ganz im Sinne des Aktionsbündnisses.

Der Exorzist aus der schwäbischen Provinz, aus Rottenburg, Dr. Peter Kottlorz, hat den Schützenhammer geschrieben. Das nicht zum erstenmal, er ist in der Vergangenheit schon öfters mit dem Thema aufgefallen. Und da er von seinen Oberen nicht zurückgepfiffen wurde muß man jetzt davon ausgehen daß es sich um die amtliche Meinung der katholischen Kirche handelt.

Ich will dem Herrn Kottlorz keine Berühmtheit zustehen die er nicht hat. Seine Ergüsse im Radio werden wohl von einer anderen Zielgruppe gehört. Das Internet vergißt aber nicht. Was da geschrieben ist steht in alle Ewigkeit. Ewigkeit? War da nicht noch was? Ach ja, die Kirchensteuer wird bis in alle Ewigkeit kassiert!

Für alle die es interessiert: Es gibt eine Möglichkeit aus der Institution Kirche auszutreten und trotzdem katholischer/evangelischer/wasauchimmer Gläubiger mit allen Sakramenten bleiben zu können! Das aber nur am Rande. Jetzt gilt es die katholische Kirche auf den rechten Weg zurückzuführen und sie daran zu erinnern was wohl ihre Aufgaben sind. Die Verteufelung der Waffenbesitzer sicherlich nicht. Man sollte sie auch daran erinnern, daß die größte Schützenbruderschaft der Welt eine urkatholische Einrichtung ist. Alles schon vergessen, Herr Kottlorz?

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“Wähle Deine Waffe mit Bedacht”

– das ist der neue Nike-Slogan und paßt ja wie die Faust auf’s Auge zu meinem Artikel über Fußball und Gewalt. Es ist schon bezeichnend, wenn ein Sportschuhhersteller seine Produkte als Waffen anbietet, oder?

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Aufbewahrungskontrolle – konzertierte Aktion in Baden-Württemberg

Nach Informationen des GSVBW findet in der 44. KW, vom 26.10.09 bis 30.10.08 in einer konzertierten Aktion jeweils zwischen 08:00 und 20:00 Uhr unangekündigte Waffenaufbewahrungskontrollen in BaWü statt. Es sollen vorrangig Waffenbesitzer die bisher keine gesetzeskonforme Aufbewahrung nachgewiesen haben besucht werden.

Wie man sich bei einer solchen Kontrolle am Besten verhält und was zulässig und nicht zulässig ist hat hier der Deutsche Schützenbund  sehr gut beschrieben.

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Grüne fordern Stopp von anlaßlosen Waffenkontrollen – Intelligenzbombe geplatzt!

Auch wenn es Satire ist, der Artikel der Großkaliberschützen Dreiländereck „Grüne fordern Stop von anlaßlosen Kontrollen“ zeigt deutlich die verlogene Doppelmoral der Grünen auf: Den Islamisten zugestehen wollen was man den eigenen mehrfach überprüften und damit nachweislich gesetzestreuen, anständigen deutschen Mitbürgern verweigert.

Der Text auf der Islamistenseite: „Die Landtagsgrünen in Niedersachsen haben in einem Gesetzesentwurf die sofortige Einstellung der von der Polizei durchgeführten so genannten anlasslosen Moscheekontrollen gefordert. Diese seien integrationspolitisch kontraproduktiv, verfassungswidrig und würden Muslime unter Generalverdacht stellen.
“Diese Kontrollen sind ein Eingriff in die ungestörte Religionsausübung und haben bisher keinerlei Erfolge gebracht”, sagte der innenpolitische Sprecher Ralf Briese gestern in Hannover. “Sie werden von den Gläubigen als Generalverdacht empfunden und wirken diskriminierend!” Der Grünen-Politiker wies darauf hin, dass “diffuse Massenkontrollen ohne konkreten Tatverdacht nicht mit den Grundrechten vereinbar” seien. Briese verwies dazu auf die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes; mehrfach sei dort anlasslosen Kontrollmaßnahmen “eine klare Abfuhr erteilt” worden. “Die Polizei darf nur bei einer konkreten Verdachtslage entsprechende Maßnahmen durchführen.”“

Na schön, ha, ha. Die Grünen sind eine Islamistenpartei, das wissen wir jetzt. Sie wollen uns das Recht auf privaten Waffenbesitz absprechen lassen, das ist ja bekannter Fakt. Die obige Grünen-Forderung (Stimmenfang bei den Islamisten) ist einfach nur eine Beleidigung für jeden anständigen Deutschen, insbesondere die Legalwaffenbesitzer. Wer jetzt -als Legalwaffenbesitzer- noch die Grünen unterstützt muß anscheinend nicht mehr im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte sein.

Sollten die Grünen mit Ihrer Forderung allerdings durchkommen, was ist dann zukünftig mit den Kontrollen der anständigen und ehrlichen Waffenbesitzer?

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Gewalt: Fußball und Gewalt. Massaker. Aktionsbündnis.

Ich hatte ja unter dem Titel „Fußball vs. Sportschießen 1:0“ die Problematik der Gewalt beim Fußball kurz angesprochen, hatte aber zu diesem Zeitpunkt keine weiteren Informationen dazu. Diese Recherche ist aber auch extrem schwierig, belastbare €-Beträge konnte ich bis jetzt nicht verifizieren. Trotzdem: Das was ich finden konnte ist erschreckend.

Jetzt stellt sich mir in diesem Zusammenhang die Frage, weshalb ausgerechnet das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden so stark auf den Fußball setzt. Da werden regelmäßige Benefizspiele angesetzt, verschwitzte Trikots gesammelt und versteigert, und und und. Dies alles nur um Gelder einzusammeln, die für die Zwecke des Aktionsbündnisses verwendet werden. Dazu gehören natürlich auch die Gehälter des Geschäftsführers und seiner Kollegin.

Die erschreckenden Tatsachen von oben werden in dieser kleinen Anfrage an die Bundesregierung  genauer ausgeführt. Es wird z.B. erläutert, daß die meisten Delikte beim und um den Fußball Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Landfriedensbruch und Sachbeschädigung sind. Etwa 5000 – 7000 Straftäter rund um den Fußball werden jede Saison festgenommen. Nehmen wir mal ein Mittel, dann sind das in 10 Jahren rund 60.000 Straftaten rund um den Fußball! Und zwar wie gesagt, Körperverletzung, Sachbeschädigung usw. Von 1994/95 bis 2005/06, also in 12 Jahren, sind 10.192 Fälle von Körperverletzung rund um den Fußball bekannt geworden. Alleine während der Bundesligaspiele waren dies 3600 verletzte Personen. Wieviele der Verletzten dann letzendlich gestorben sind? Ich weiß es nicht. Aber vielleicht einer der Mitleser?

Interessant ist auch dieser Bericht der Bild. Hier geht es um die Kosten für polizeiliche Maßnahmen eines einzigen Zweitligaspiels: 1 Million Euro. Bei etwa 800 Erst- u. Zweitligaspielen, DFB/UEFA- u. Länderspielen jede Saison plus etwa 650 Regionalligaspielen dürfte die jährliche Belastung des deutschen Steuerzahlers für polizeiliche Maßnahmen rund um den Fußball bei weit über 1 Milliarde Euro liegen! Nur für die Absicherung und Abwicklung der Spiele! Ist das nicht verrückt?

Wenn man die Kosten für die Versorgung, Abtransport, Krankenhaus, Behandlungen der 3600 Liga-Verletzten nur mit 3000 Euro im Schnitt rechnet kommen da nochmal mindestens 11 Millionen jährlich nur für die Verletzten zusammen. Wahnsinn. Die Sachschäden rund um die Spiele werden dann wohl nochmal ein paar hundert Millionen Euro betragen.

Noch nicht berücksichtigt habe ich die Anzahl der verletzten oder sogar verstorbenen Fußballspieler, sind sicherlich in Summe auch mehrere 10.000 jedes Jahr (der DFB hat über 6.500.000 gemeldete Mitglieder!) Dafür dürften auch nochmal Kosten in Milliardenhöhe entstehen. Und das sind halt auch Kosten, die von der Allgemeinheit zu tragen sind, in Form von Krankenversicherungsbeiträgen, Rentenversicherungsbeiträgen, AlV, und natürlich Steuern. Und immer noch ohne die versteckten Kosten für Fernsehübertragungsrechte und Werbung in den Produkten des tägliche Lebens!  Wer zahlt dafür? Nur und ausschließlich die Erwerbstätigen, der kleine Mann halt. Die Fußballvereine tragen davon nicht einen Cent! Die Fußballmillionäre auch nicht! Die stecken alle nur ein…..

Ich mußte wirklich einmal schlucken als mir diese Zahlen bewußt wurden! Das können gut und gerne weit über 100 Euro sein, die jeder Erwerbstätige pro Jahr für den Fußball ausgeben muß! Ob er will oder nicht!

Diese Situation gefällt mir nicht. Mich damit zu arrangieren fällt schwer. Zu verstehen, warum das Aktionsbündnis, dessen großes Ziel angeblich Gewaltprävention ist (nebenbei auch das Verbot von Waffen in Privathaushalten), ausgerechnet mit dem größten Gewaltpotential in Deutschland zusammenarbeitet ist mir unmöglich. Gewalt gegen Gewalt? Macht des Geldes? Gier nach Macht und Geld? Ich geb’s auf. Das werd ich wohl nie kapieren…..

Fußball ist ein extrem gefährlicher und hochgradig volksschädlicher Sport. Im Verhältnis dazu ist der legale Besitz von Waffen zum Sportschießen oder Jagen und Sammeln so was von harmlos.  Wer Fußball akzeptiert darf niemals gegen die Sportschützen wettern und hetzen. Wer es dennoch tut (und evtl. sogar noch beruflich) ist in meinen Augen ein armer (selbstzensur) Tropf. Und hat es verdient wenn sein neuer Laden wie der alte Pleite geht.

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Medienhetze: Schon wieder! Die “Rheinpfalz” tritt auf niedrigstem Niveau nach.

Der Schützenkreis Germersheim ist wieder einmal zur Zielscheibe der „Rheinpfalz“ geworden.  Andreas Lapos vertritt dort  unter dem Titel „Hexenjagd auf Schützen?“ die Meinung, daß ein Teil der deutschen Schützen, speziell auch der Germersheimer Schützenkreis, dem militanten rechten Spektrum zuzurechnen sei und das einzige Bedürfnis Waffen zu besitzen sei wohl um „vom Widerstandsrecht gegen eine angebliche oder mögliche Entwicklung Deutschlands zum totalitären Staat Gebrauch zu machen“.  Dieses Abdrängen in die rechte braune Ecke ist man von den linken Journalisten ja mittlerweile gewöhnt, dieser Artikel hat aber eine ganz neue Qualität. Auch das DWJ berichtet.

Herr Lapos moniert unverholen den Zusammenhalt der Legalwaffenbesitzer in Deutschland, hetzt gegen die FvLW als Lobby und sogar gegen unseren David Schiller.  Die lokalen FDP-Kandidaten werden als Waffenlobbyisten (ich bin stolz einer zu sein)  und Diskussionsverweigerer diffamiert.

Lapos: „Bleibt die Frage nach den Zielen, die die „Legal-Waffenbesitzer“ verfolgen.  Sicher scheint nur, dass es sich um Menschen handelt, für die der Besitz einer Waffe und der direkte Zugriff darauf eine zentrale Rolle spielt„.

Tja, Herr Lapos, die Antwort ist einfacher als Sie denken: Ich für meinen Teil möchte mich nicht vom Staat und auch nicht von Ihnen als Medienvertreter bei der Ausübung meines Sports, meines Hobbys einschränken lassen. Ich bin Leistungssportler, meine Waffen sind meine Sportgeräte. Mein Kamerad Ralf Schumann, meine Kameradinnen Kathi Wilhelm und Magdalena Neuner sowie alle anderen Schießsportler sehen ihre Waffen auch ganz pragmatisch als das was sie sind: Sportgeräte. Magdalena spricht sogar ganz zärtlich von „Ihrem Baby„.

Weshalb haben Sie, Herr Lapos, solche Angst vor uns?  Weil wir unser Recht auf freie Entfaltung, freie Auswahl des Sports einfordern? Unsere Rechte als freie, unbescholtene und zig-fach polizeilich überprüfte Bürger nicht einfach so aufgeben wollen? Weil Sie und einige wenige andere Gutmenschen in diesem Staat dies so wollen?

Was würde wohl der Golfspieler sagen wenn Sie ihm vorschreiben wollten wie er seine Schläger zu verwenden hat? Ihm vorschreiben wollen daß er nur noch max. 3 Schläger besitzen darf und diese zentral im Golfclub lagern muß? Würden Sie das von ihm verlangen? Würden Sie die Golf-Regeln anzweifeln und diese vom Staat in ein Verordnungskorsett zwängen lassen? Würden Sie von ihm verlangen mindestens 18 Turniere im Jahr zu spielen ansonsten er seine Golf-Lizenz verliert? Ich glaube da denken Sie nicht mal im entferntesten dran. Und Golf ist doch auch Sport, oder Herr Lapos?

Nein, Herr Lapos, so läuft das nicht. Wenn ich der Golfspieler wäre würde ich die Diskussion mit Ihnen dazu auch verweigern. Aber als Sportschützen, Waffensammler, Jäger, sind wir gar nicht so. Vereinbaren Sie einfach einen Termin mit Herrn Kudis und Herrn Woll, besuchen Sie die Herren mal im Schützenhaus und lassen Sie sich von Ihnen unseren Sport zeigen und erklären. Auch die Schwierigkeiten mit denen wir seit Winnenden leben müssen, verursacht ausschließlich von den Medien. Von Ihnen und Ihren Kollegen, Herr Lapos. Ich bin trotzdem sicher, die beiden Herren lassen sich was einfallen, daß es ein interessantes und schönes Treffen wird.

Und bitte, lassen Sie das Nachtreten sein. Nur um etwas zu schreiben, da fällt Ihnen doch sicherlich was besseres ein?

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Die Politiker “werden gegangen”, die Beamten bleiben.

In einem Interview mit dem DWJ  hat sich der (Noch? Immernoch?)-Innenstaatssekretär August Hanning ein paar Würmer aus der Nase ziehen lassen.

Es sieht nicht gut aus, denn Armatix bemüht sich nicht nur den Politikern ihre Schließsysteme schmackhaft zu machen, nein, es sieht so aus als ob die verantwortlichen Beamten auch ein Stück vom Kuchen abbekommen. Ist ja auch sinnvoll in Deutschland die Spitzenbeamten zu füttern, denn die bleiben ja nach einem Regierungswechsel trotzdem im Amt. Nicht so wie in den U.S.A., wo bei einem Regierungswechsel die komplette Administration mit entlassen wird um eventuellem Filz vorzubeugen. Ich finde das U.S.-System irgendwie besser.

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Fußball vs. Sportschießen 1:0

Tja, das ist so eine Sache. Sicher ist Fußball ein Sport, ohne Zweifel. Aber ist er auch sicher? Mehrere hundert Schwerverletzte und auch Tote jedes Jahr alleine in Deutschland – nein, Fußball ist kein sicherer Sport. Fußball belastet die Solidargemeinschaft der Steuerzahler und Kranken/Rentenversicherten jährlich mit mehreren hundert Millionen Euro, die Fehlzeiten der verletzen Kicker in Ihren Betrieben (auch Lohnfortzahlungen)  noch gar nicht eingerechnet.

Das wissen die Fußballer aber auch. Deshalb ist es vor diesem Hintergrund schon etwas seltsam, daß der VfB Stuttgart am kommenden Samstag, 10.10.2009 ein Benefizspiel zugunsten des Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden bestreiten will. Solche Dummköpfe.

Ich würde es ja verstehen, wenn das Geld den Hinterbliebenen des Attentats zukommen würde, aber nein, der VfB Stuttgart unterstützt damit exakt 2 Personen die von diesem Geld ausschließlich Ihren Lebensunterhalt mangels anderer Einkünfte aus vernünftiger und geregelter Arbeit bestreiten. Vermutlich werden auch diverse Hobbies wie z.B. teure Oldtimer damit finanziert.

Soll das jetzt die erste Halbzeit Fußballer gegen Legalwaffenbesitzer sein? Zur Erinnerung: Das Aktionsbündnis verfolgt mit Unterstützung der IANSA das Ziel, jeglichen privaten Waffenbesitz in Deutschland abzuschaffen, was ja das Ende unseres Sports und Hobbys bedeuten würde. Ob die GEZ-finanzierten und sponsorgefütterten Fußballer wohl begeistert wären wenn wir eine Organisation zur Abschaffung des Fußballs gründen würden?

Nein, ich will jetzt nicht dazu aufrufen den Fußball zu boykottieren, ganz gewiss (noch) nicht. Aber darüber nachdenken kann man ja schon mal, oder?

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