Die Würfel sind gefallen

Die Fördervereinigung Legaler Waffenbesitz e.V. teilt mit:                                                                                                                                                                                              Waffengesetz verschärft

Das als Reaktion auf den Amoklauf von Winnenden verschärfte Waffenrecht tritt in Kraft. Der Bundesrat stimmte am 10.07.2009 der Gesetzesänderung zu. In einer Entschließung forderten einige Verhandlungsführer der Länder, hier in der Hauptsache Baden-Württemberg, das sportliche Schießen mit großkalibrigen Waffen generell auf den Prüfstand zu stellen. Um das neue Waffenrecht noch vor der Sommerpause beschließen zu können, waren die neuen Bestimmungen an eine Änderungen des Sprengstoffgesetzes angehängt worden.

Nach dem neuen Recht müssen Waffenbesitzer in Deutschland künftig mit verdachtsunabhängigen Kontrollen rechnen. Zudem drohen ihnen härtere Strafen als bisher, wenn sie ihre Schusswaffen nicht vorschriftsmäßig aufbewahren (bisher Bußgeld, jetzt Gefängnis bis ein Jahr). Für Besitzer von illegalen Waffen wird eine bis Jahresende befristete Amnestieregelung eingeführt, damit sie ihre Waffen zurückgeben können, ohne eine Strafe befürchten zu müssen. Zudem soll bis 2012 ein nationales Waffenregister aufgebaut werden. Derzeit gibt es rund 570 Waffenerlaubnisbehörden in Deutschland. Die Altersgrenze, ab der Jugendliche mit Großkaliberwaffen schießen dürfen, steigt von 14 auf 18 Jahre. Ferner wird das Bundesinnenministerium ermächtigt, per Verordnung zusätzliche technische Sicherungssysteme (z.B. Biometrie) für Waffen und Munition vorzuschreiben.

Das ursprüngliche geplante Verbot des Paintball-Spiels, bei dem sich Erwachsene mit Farbkugeln beschießen, war aus dem Gesetzentwurf wieder gestrichen worden. In einer Entschließung fordert der Bundesrat, kampfmäßiges Westernschießen zu verbieten. Sportordnungen, die dies erlaubten, sollten widerrufen werden. Diese Sportart kommt aus den USA. Nach den Regeln der 1976 gegründeten International Practical Shooting Confederation (IPSC) wird mit Kurzwaffen in schneller Folge auch auf bewegliche Ziele geschossen.

In einer Entschließung vom 10.07.2009 spricht  sich der Bundesrat  jedoch dafür aus, im Dialog mit den Schießsportverbänden zu überlegen, ob und inwieweit das sportliche Schießen mit großkalibrigen Kurzwaffen weiter eingeschränkt werden kann. Außerdem ist er der Ansicht, dass die Genehmigung von Sportordnungen der Schießsportverbände nur noch im Einvernehmen mit den Ländern erfolgen darf.

Weitere Informationen:
http://www.visier.de/
http://www.dwj.de/

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EILMELDUNG – Denn sie wissen nicht was sie tun…….

Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat einen Antrag an den Bundesrat gestellt, das Schießen mit Großkalibrigen Kurzwaffen weiter einzuschränken! So soll unter anderen Kröten die wir zusätzlich schlucken sollen jetzt doch noch auch das IPSC-Schießen sowie das Paintball-Spiel verboten werden! Die Sportordnungen der Verbände sollen widerrufen werden.

Zur Erinnerung: Am 18. Juni 2009 hat der Bundestag mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD, Grünen und Linken (einzige Gegenstimmen: FDP!) die Änderung des Waffengesetzes beschlossen. Bei Legalwaffen.de kann man das Protokoll nachlesen. Übrigens eine tolle Lektüre für Leute die mal so richtig Ihre Meinung über bekiffte Politiker bestätigt haben möchten. Man muß nur die Wortbeiträge der Grünen und Linken lesen, perfektes Kino! Noch besser war es live im Parlamentsfernsehen. Beim Deutschen Schützenbund kann man auch alles nochmal in Reihenfolge durchlesen.

Wenn das jetzt zusätzlich kommt, dann Gute Nacht Schießsport in Deutschland! Das Ganze geht auf ein Komplettverbot des Großkaliberschießens hinaus.

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Heute kungelt der Bundestag verfassungswidrig…

Na, das paßt doch wieder mal ins Bild: „Laut Tagesordnung debattiert der Bundestag heute bis tief in die Nacht. Tatsächlich machen viele Abgeordnete früher Feierabend und lassen ihre Reden nur abheften. So wird auch bei einem sehr umstrittenen Gesetzesprojekt verfahren. Experten bezweifeln, dass ein Beschluss dazu verfassungsgemäß wäre.“

So die Berliner Morgenpost. Auch hier in der Welt.  Mal sehen, ob sie’s mit dem Sprengstoff/Waffengesetz auch so machen.

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EIN RIESENSKANDAL!

Der Crailsheimer Oberbürgermeister Andreas Raab bezog gestern gegenüber dem HT erstmals Stellung zu dieser Affäre – die in seinen Augen gar keine ist: „So was kann halt mal passieren – da kamen bei einem ansonsten sehr zuverlässigen Mitarbeiter nur einmal ein paar dumme Zufälle zusammen.“ Praxis sei es jedenfalls nicht gewesen, das Zahlenschloss aus Bequemlichkeit nicht zu verstellen: „Das war Routine, den Code zu verdrehen.“Für den Mitarbeiter und den vorgesetzten Leiter des Ordnungsamtes werde der Fall jedenfalls keine disziplinarrechtlichen Konsequenzen oder sonstige Folgen haben, wie Andreas Raab dem HT sagte: „Deswegen reißt man doch niemand den Kopf herunter – das ist allenfalls eine leichte Fahrlässigkeit. Und das Offenlassen eines Tresors ist doch wohl auch nicht strafbar“, wie das Stadtoberhaupt gegenüber dem HT sagte. Wenn im Rathaus etwas Gravierendes passiere, dann „trage ich hier die Verantwortung für den Laden und sonst niemand“.“So zu lesen in der Südwestpresse.  Hier auch ein Kommentar des DWJ.

Diese Aussagen des Bürgermeisters sind gelinde gesagt ein Riesenskandal. Heute will man uns staatlich geprüften und überprüften Legalwaffenbesitzern „in den Colt pissen“ und die Aufbewahrungsvorschriften verschärfen, Verstöße sogar strafbewehren, und dieser Bürgermeister erdreistet sich zu sagen, „So was kann halt mal passieren“ ?? Was ist denn, wenn genau diese Waffen für eine Straftat, vielleicht sogar ein Massaker verwendet werden?

Ob sich jetzt der Vater von Tim K. auch keine Sorgen machen muß und seine Zuverlässigkeit behält?

Wobei – von unserer Seite aus betrachtet sollte soviel Gelassenheit wie der Bürgermeister aufbringt doch auch uns Legalwaffenbesitzern entgegengebracht werden, oder? Vielleicht erreicht diese Nachricht ja auch noch rechtzeitig unsere Damen und Herren Gesetzesmacher in Berlin und verursacht dort einen Anfall von Nachdenklichkeit?

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So wird’s wohl laufen…

oder doch nicht? Hier die Vorschläge des Innenausschusses. Mal sehen, was die Abgeordneten morgen abend daraus machen.

Was die CDU will steht hier. 

Die „Sachverständigen“ (ich bin übrigens Sachverständiger für Urologie, ich gehe fünf mal täglich pinkeln)  Bannenberg, Carstensen, Grafe, Hövelmann haben den Ausschuß bewußt belogen und betrogen. Der Demagoge Grafe wurde vom Ausschußvorsitzenden Edathy dreimal ermahnt seine Beleidigungen des Gremiums sein zu lassen. Beinahe wäre er hinausgeflogen. Die Argumente des besten Mannes vor Ort, Herrn Hofius, fanden ob dieser Lügen leider kaum Gehör.

Auch Herrn Kohlheim hat man wohl überhört, Herr Hermann war wie befürchtet ziemlich auf CDU-Linie.

Donnerstagabend wissen wir mehr!

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Ohne Worte

Landratsamt läßt sich 20 Waffen klauen……..

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Meschugge…….

Die linksradikale Populistin Prof. Dr. Britta Bannenberg, Unterstützerin des AB Winnenden,  hat Ihre Stellungnahme  als sogenannte „Sachverständige“ zur Anhörung (heute Nachmittag 15:00h)  ebenfalls veröffentlicht. Einen Richter würde man anhand der rein subjektiven Beurteilung sofort wegen Befangenheit ablehnen. Sie hetzt unverblümt gegen den legalen Waffenbesitz und stellt schwachsinnige politische Forderungen auf, welche ihr als Anscheinssachverständige überhaupt nicht zustehen.

Schau’n wir mal, wie sie damit im Ausschuß ankommt…………

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Heute im Fernsehen (15.06.09)

Im Parlamentsfernsehen wird die öffentliche Anhörung des Innenausschusses zur Änderung des Waffengesetzes von 15:00-18:00h  live übertragen. Einfach mal reinschauen und sich sein eigenes Bild machen.

Die ARD sendet um 21:45h beim Format Report München eine Reportage zum Thema „Nutzlose Waffengesetze“

Der MDR hat zu guter Letzt um 22:05h bei „Fakt ist“eine Sendung mit dem Thema „Tödliches Vergnügen?“ im Angebot.

Zumindest die ARD-Sendung sollte sehr interessant für uns sein, also den Videorecorder programmieren!

Lesenswert und passend dazu die heutigen „Querschüsse“ von Georg Zakrajsek: Österreichisches.

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Internetsperren einfach umgehen

Der Staat fängt an, den Zugriff auf das Internet zu zensieren.“ Die PC-Welt hat eine praktische Anleitung erstellt um die Zensur zu umgehen.

„Fünf große deutsche Internet-Provider verpflichteten sich am 17. April 2009 freiwillig dazu, gemäß einer täglich aktualisierten Liste des Bundeskriminalamtes (BKA) eine Internetsperre für strafbare Inhalte einzurichten. Das Problem: Was darunter fällt, bestimmt das BKA allein. Es sind keine richterlichen oder parlamentarischen Kontrollen vorgesehen. In einem zweiten Schritt soll die Internetsperre für alle Provider per Gesetz bindend werden. Dabei sollen die Provider auch speichern, wer versucht hat, auf die verbotenen Adressen zuzugreifen. Wer unbeabsichtigt über eine maskierte Adresse, zum Beispiel per TinyURL, auf eine gesperrte Adresse weitergeleitet wird, könnte so völlig unschuldig ins Fadenkreuz der Ermittlungen geraten.“ 

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Die SPD hat die Legalwaffenbesitzer eingeordnet

In Ihrem Regierungsprogramm finden wir uns auf Seite 48/49 wieder. Und zwar zwischen Gewalt- und Rauschgiftkriminalität.

Hier kann man schön sehen wie die SPD uns Sportschützen und Jäger  sieht: Als Sicherheitsproblem!

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